Anzeige
+++Breaking News: Copper One entdeckt neue Zone auf Redonda!+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Ölpreisschock treibt Inflation - wie reagiert die EZB? 30.04.2026, 05:50 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Steigende Energiepreise infolge des Iran-Krieges könnten die Inflation weiter anheizen und die Europäische Zentralbank (EZB) zum Handeln zwingen. An diesem Donnerstag wird der EZB-Rat nach überwiegender Einschätzung von Analysten aber noch keine Zinserhöhung beschließen, sondern abwarten, bis mehr Daten zu den Kriegsfolgen vorliegen. Der für Sparer und Banken wichtige Einlagenzins dürfte bei 2,0 Prozent bleiben. Die Entscheidungen der Notenbank werden am Nachmittag (14.15 Uhr) bekanntgegeben.

Im März lagen die Verbraucherpreise im Euroraum um 2,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit war die Teuerung im Währungsraum so stark wie seit Juli 2024 nicht. Die EZB strebt mittelfristig eine Inflationsrate von 2,0 Prozent an.

An den Finanzmärkten war zuletzt die Erwartung gestiegen, dass die EZB im Jahresverlauf die Leitzinsen für den Euroraum erhöhen wird. Höhere Inflationsraten schmälern die Kaufkraft der Menschen. Höhere Zinsen würden Kredite verteuern, was die Nachfrage bremsen und die Inflation dämpfen kann. Zugleich besteht aber die Gefahr, dass Zinserhöhungen die Wirtschaft im Euroraum belasten, die wegen des Iran-Krieges ohnehin unter Druck steht.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte in mehreren Reden Entschlossenheit gezeigt, bei Bedarf mit Zinserhöhungen zu reagieren. Ein wichtiger Faktor sei die Dauer des Konflikts im Nahen Osten. Er werde sich kurzfristig durch höhere Energiepreise "erheblich auf die Inflation" auswirken, warnte sie zuletzt. Zugleich hat Lagarde betont, die EZB sei bereit zu handeln, sobald ihr ausreichende Informationen über Ausmaß und Dauer des Schocks vorlägen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer