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Alexanderwerk AG (von GSC Research GmbH): Kaufen 01.10.2025, 15:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Alexanderwerk 14,30 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

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Original-Research: Alexanderwerk AG - von GSC Research GmbH

01.10.2025 / 15:10 CET/CEST

Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service

der EQS Group.

Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.

Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung

oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.

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Einstufung von GSC Research GmbH zu Alexanderwerk AG

Unternehmen: Alexanderwerk AG

ISIN: DE000A37FTW0

Anlass der Studie: Halbjahreszahlen 2025

Empfehlung: Kaufen

seit: 01.10.2025

Kursziel: 22,50 Euro

Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten

Letzte Ratingänderung: 09.11.2022, vormals Halten

Analyst: Jens Nielsen

Halbjahreszahlen durch hohen Bestandsaufbau geprägt

Die Lage im deutschen Maschinen- und Anlagenbau bleibt angespannt. Zwar

konnte die Branche laut VDMA-Angaben im ersten Halbjahr 2025 beim

Auftragseingang ein leichtes Plus von 1 Prozent verbuchen, die reale

Produktionsleistung schrumpfte jedoch um 4,5 Prozent. Auch angesichts der

vielfältigen ungelösten strukturellen Probleme am Wirtschaftsstandort

Deutschland hat der VDMA Mitte September seine Prognose für die Produktion

im Gesamtjahr 2025 von minus 2 auf minus 5 Prozent gesenkt. Für 2026 wird

ein preisbereinigter Produktionsanstieg von 1 Prozent erwartet.

Von den anhaltend schwierigen makroökonomischen und branchenspezifischen

Rahmenbedingungen kann sich die Alexanderwerk-Gruppe als internationaler

Nischenplayer mit einer Exportquote von rund 85 Prozent und attraktiven

Zielbranchen wie vor allem der Pharma- und Chemieindustrie jedoch in einem

gewissen Rahmen abkoppeln. Dabei zahlt sich auch die Präsenz in den USA und

den asiatischen Wachstumsmärkten Indien und China aus.

So konnte die Alexanderwerk AG für die ersten sechs Monate des laufenden

Geschäftsjahres 2025 von einer kräftigen Steigerung des Auftragseingangs um

knapp 11 Prozent berichten, die erfreulicherweise sowohl vom Neumaschinen-

als auch vom Ersatzteil- und Servicegeschäft getragen wurde.

Ansonsten sind die Halbjahreszahlen des im Projektgeschäft tätigen

Spezialmaschinenbauers deutlich durch Stichtagseffekte geprägt. Konkret

führten Verschiebungen der Auslieferungstermine bei mehreren Aufträgen sowie

der Zukauf projektbezogener Bauteile und Komponente für anstehende

Fertigungen dazu, dass sich der Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren

gegenüber dem letzten Bilanzstichtag mehr als verdoppelte.

Aus diesem hohen, im Berichtszeitraum noch nicht verumsatzten und damit auch

noch nicht margen- und ergebniswirksamen Fertigwarenbestand resultierten

mehrere Effekte: Erstens lag der ausgewiesene Umsatz gut 14 Prozent unter

dem Vorjahreswert. Zweitens kam es bei den Bestandsveränderungen zu mehr als

einer Verdoppelung, was dazu führte, dass sich die Gesamtleistung nur um 3

Prozent unter dem Vorjahresniveau bewegte. Und drittens erhöhte sich die

Materialaufwandsquote im Verhältnis zu der - nur leicht reduzierten -

Gesamtleistung um fast 7,5 Prozentpunkte, was entsprechend auf die

Ergebniskennzahlen drückte.

Aus der Verumsatzung des hohen Fertigwarenbestands werden aber in der nun

laufenden zweiten Jahreshälfte signifikante Margen- und Ergebniseffekte

erwartet. Auch mit Blick darauf hat der Vorstand seine Guidance für 2025,

die Steigerungen bei Gesamtleistung und EBIT beinhaltet, bestätigt. Vor

diesem Hintergrund haben auch wir unsere Schätzungen unverändert belassen.

Insgesamt stufen wir die Aktie des Remscheider Traditionsunternehmens, das

mit einer Konzerneigenkapitalquote von 54,5 Prozent zum Halbjahresende

bilanziell solide aufgestellt bleibt, daher weiterhin mit einem Kursziel von

22,50 Euro und einem "Kaufen"-Rating ein. Dabei weist das Papier bei Ansatz

einer konstanten Dividende von 1,00 Euro aktuell eine sehr attraktive

Ausschüttungsrendite von 6,9 Prozent auf. Aufgrund der häufig geringen

Handelsliquidität sollten Orders immer mit einem Limit versehen werden.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:

https://eqs-cockpit.com/c/fncls.ssp?u=1728d2416372d833f5f27db63c048c07

Die Analyse oder weiterführende Informationen zu dieser können Sie hier

downloaden: www.gsc-research.de

Kontakt für Rückfragen:

GSC Research GmbH

Tiergartenstr. 17

D-40237 Düsseldorf

Tel.: +49 (0)211 / 179 374 - 24

Fax: +49 (0)211 / 179 374 - 44

Büro Münster:

Postfach 48 01 10

D-48078 Münster

Tel.: +49 (0)2501 / 440 91 - 21

Fax: +49 (0)2501 / 440 91 - 22

E-Mail: info@gsc-research.de

Internet: www.gsc-research.de

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News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

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2206980 01.10.2025 CET/CEST

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