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Deutsche Grundstücksauktionen AG (von GBC AG): Kaufen 22.09.2025, 08:00 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Deutsche Grundstuecksauktionen 6,175 EUR +6,01 % L&S Exchange

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Original-Research: Deutsche Grundstücksauktionen AG - von GBC AG

22.09.2025 / 08:00 CET/CEST

Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service

der EQS Group.

Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.

Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung

oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.

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Einstufung von GBC AG zu Deutsche Grundstücksauktionen AG

Unternehmen: Deutsche Grundstücksauktionen AG

ISIN: DE0005533400

Anlass der Studie: Research Note

Empfehlung: Kaufen

Kursziel: 12,85 EUR

Kursziel auf Sicht von: 31.12.2026

Letzte Ratingänderung:

Analyst: Matthias Greiffenberger, Cosmin Filker

Markterholung setzt sich fort; Nachfrage in Kernregionen belebt Geschäft

Die Deutsche Grundstücksauktionen AG (DGA) erhöhte im ersten Halbjahr 2025

den Objektumsatz auf 37,50 Mio. EUR und lag damit um 3,6% über dem

Vorjahreswert von 36,20 Mio. EUR. Veräußert wurden 630 Objekte gegenüber 725

im Vorjahr, die Verkaufsquote sank auf 80,30% nach 86,60%. Die bereinigten

Nettoeinnahmen stiegen trotz selektiver Nachfrage auf 3,84 Mio. EUR nach 3,76

Mio. EUR und belegen eine leicht ausgeweitete Courtagebasis. Die dezentrale

Aufstellung wirkte als Risikopuffer und stabilisierte die Aggregation. Die

Sächsische Grundstücksauktionen AG steuerte einen Objektumsatz in Höhe von

11,54 Mio. EUR bei und unterstrich die Stärke in den ostdeutschen

Kernregionen. Die Westdeutsche Gesellschaft erreichte einen Objektumsatz in

Höhe von 4,57 Mio. EUR. Plettner und Brecht erzielte insgesamt 4,41 Mio. EUR,

davon 3,79 Mio. EUR im Auktionsgeschäft und 0,62 Mio. EUR im Maklerbereich. Die

Norddeutsche Gesellschaft trug 2,71 Mio. EUR bei, die Internetauktionen

summierten sich auf 1,29 Mio. EUR. Auf Ebene der Muttergesellschaft wurden an

vier Auktionstagen 91 Immobilien im Gegenwert von 13,00 Mio. EUR verkauft nach

107 Immobilien und 14,30 Mio. EUR im Vorjahr. Die Sommerauktion blieb mit 5,00

Mio. EUR hinter den Erwartungen zurück, da mehrere größere Objekte wegen

ausstehender Finanzierungszusagen nicht abgeschlossen werden konnten. Nach

dem Stichtag setzte der Nachverkauf ein und erbrachte zunächst 0,83 Mio. EUR

mit rund 0,06 Mio. EUR bereinigtem Nettoaufgeld. Zusätzlich befinden sich

weitere Nachverkäufe von etwa 1,50 Mio. EUR mit rund 0,10 Mio. EUR Nettoaufgeld

in der Umsetzung, wodurch sich die Startvoraussetzungen für das dritte

Quartal verbessern. Insgesamt ergibt sich ein Bild steigender Objektumsätze

bei geringerer Verkaufsquote, bedingt durch finanzierungsbedingte

Verzögerungen.

Trotz höherer bereinigter Nettoeinnahmen blieb das Halbjahr ergebnisseitig

leicht negativ. Die Deutsche Grundstücksauktionen AG schloss zum 30. Juni

2025 mit einem Periodenfehlbetrag von 0,04 Mio. EUR ab, nach 0,01 Mio. EUR

Überschuss im Vorjahr. Die Umsatzerlöse der Muttergesellschaft lagen bei

1,42 Mio. EUR und damit leicht unter dem Vorjahr (VJ: 1,47 Mio. EUR), ebenso die

sonstigen betrieblichen Erträge mit 0,06 Mio. EUR (VJ: 0,15 Mio. EUR). Dem

standen rückläufige Personalaufwendungen von 0,76 Mio. EUR (VJ: 0,80 Mio. EUR)

und niedrigere sonstige betriebliche Aufwendungen von 0,87 Mio. EUR (VJ: 0,90

Mio. EUR) gegenüber, sodass die Kostenbasis insgesamt diszipliniert blieb. Auf

der Kostenseite setzten sich strukturelle Maßnahmen fort. Die Schließung der

Hausverwaltungsabteilung wurde bis Ende des ersten Quartals 2025 vollständig

umgesetzt und reduziert die Komplexität sowie die Haftungsrisiken. Die

positiven Auswirkungen daraus sollten in den Folgequartalen bemerkbar

werden. Wesentliche Ergebnisbeiträge kamen wie üblich aus den

Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften. In Summe steuerten die

Gesellschaften 0,16 Mio. EUR (VJ: 0,16 Mio. EUR) bei, getragen vor allem von der

Sächsischen Grundstücksauktionen AG mit 0,32 Mio. EUR (VJ: 0,52 Mio. EUR), der

Westdeutschen Grundstücksauktionen AG mit 0,06 Mio. EUR (VJ: -0,24 Mio. EUR) und

der Deutschen Internet Immobilien Auktionen GmbH mit 0,04 Mio. EUR (VJ: 0,02

Mio. EUR). Dem standen bei der Norddeutsche Grundstücksauktionen AG mit -0,14

Mio. EUR (VJ: -0,11 Mio. EUR) und bei der Plettner & Brecht mit -0,11 Mio. EUR

(VJ: -0,35 Mio. EUR) jeweils negative Ergebnisbeiträge gegenüber. Die

Netto-Wirkung lag damit in etwa auf Vorjahresniveau, reichte jedoch nicht

aus, um die schwächere Performance der Muttergesellschaft vollständig zu

kompensieren.

Das Management hat die Zielsetzung eines Objektumsatzes von 80,00 Mio. EUR für

das Gesamtjahr 2025 bestätigt. Nach 37,50 Mio. EUR im ersten Halbjahr

verbleiben damit 42,50 Mio. EUR für die zweite Jahreshälfte. Dieses Niveau

erscheint grundsätzlich erreichbar, insbesondere wenn

Finanzierungsvorbehalte bei volumenstarken Objekten gelöst werden, die im

ersten Halbjahr wesentliche Verzögerungen verursacht haben. Katalysatoren

für eine Zielerreichung sind eine weitere Entspannung in der Kreditvergabe,

die schnellere Bereitstellung energiebezogener Unterlagen zur Vermeidung von

Bearbeitungsstopps sowie ein höheres Einlieferungsvolumen insbesondere in

den Winterauktionen, die traditionell eine größere Nachfragebasis aufweisen.

Auf der Risikoseite sind neben einer möglichen Eintrübung des

makroökonomischen Umfelds vor allem die weiterhin hohen

Eigenkapitalanforderungen im Gewerbesegment zu nennen. Auch regionale

Divergenzen spielen eine Rolle. Während die Nachfrage in Metropolregionen

und deren Umland stabil bleibt, schwächt sie sich in Mittelstädten und

peripheren Regionen zum Teil weiter ab, was die Durchschnittswerte verzerren

kann.

Auf Ergebnisebene ist nach einem leicht negativen Halbjahr eine Verbesserung

im dritten Quartal wahrscheinlich. Im Fokus stehen dabei eine höhere

Abschlussquote und eine stärkere Courtagekonversion. Unsere aktuelle

Schätzung von 9,00 Mio. EUR bereinigten Nettoeinnahmen könnte sich im Lichte

der Halbjahreszahlen als etwas zu hoch erweisen. Um diese Prognose zu

erfüllen, wäre im zweiten Halbjahr ein deutlich überdurchschnittliches

Courtagevolumen erforderlich, das historisch nur in besonders starken Jahren

erreicht wurde. Angesichts der stabilen Nachfragebasis und der soliden

Pipeline halten wir jedoch vorerst an dieser Schätzung fest. Eine

Konkretisierung der Prognose wird nach den Herbstauktionen erfolgen, da

diese eine hohe Indikationskraft für den Jahresendspurt besitzen. Auf

operativer Ebene erwarten wir weiterhin, dass sich die Kostendisziplin

fortsetzt und die Schließung der Hausverwaltungsabteilung im zweiten

Halbjahr zusätzliche Entlastungseffekte bringt.

Analog zu den weiterhin unveränderten Prognoseannahmen haben wir im Rahmen

des DCF-Bewertungsmodells ein unverändertes Bewertungsergebnis in Höhe von

12,85 EUR ermittelt. Wir vergeben weiterhin das Rating KAUFEN.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:

https://eqs-cockpit.com/c/fncls.ssp?u=e918c95d2e010673f1060f9e6fe93951

Kontakt für Rückfragen:

GBC AG

Halderstrasse 27

86150 Augsburg

0821 / 241133 0

research@gbc-ag.de

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Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR

Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher

Interessenkonflikt gegeben: (5a,7,11); Einen Katalog möglicher

Interessenkonflikte finden Sie unter:

https://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung

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Fertigstellung: 18.09.2025 (18:20 Uhr)

Erste Weitergabe: 22.09.2025 (8:00 Uhr)

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Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate

News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter https://eqs-news.com

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2199974 22.09.2025 CET/CEST

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