OTS

BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken / ... 18.03.2026, 11:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Europa muss die angezogene Handbremse lösen: Wettbewerbsfähigkeit

braucht Vorrang vor neuer Regulierung

Berlin (ots) - Wenn die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union (EU)

am 19. und 20. März in Brüssel zusammenkommen, muss aus Sicht des

Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) die

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit klar im Mittelpunkt stehen. Angesichts der

militärischen Eskalation im Nahen Osten, volatiler Energiepreise und einer

zunehmenden geopolitischen Instabilität hat Europa seine ökonomische

Widerstandsfähigkeit massiv zu stärken.

"Ein starkes Europa braucht weniger Bürokratie und mehr Tempo für

Investitionen", erklärt BVR-Präsidentin Marija Kolak. Steigende Energiepreise

und zunehmende Unwägbarkeiten im Welthandelerforderten eine Fokussierung der EU

auf den Binnenmarkt als echten Wachstumshebel. "Europa hat seine

Wettbewerbsfähigkeit selbst in der Hand. Es ist gut, dass insbesondere der

Europäische Rat lange ruhende Themen wie die Kapitalmarktunion voranbringen

will, um die europäische Wirtschaft zu stärken", so Kolak.

Ein leistungsfähiger europäischer Kapitalmarkt sei entscheidend für

Investitionen, Wachstum und Resilienz der EU. Eine erfolgreiche Savings and

Investment Union (SIU) müsse privates Kapital durch marktorientierte Anreize und

effiziente Verbriefungsregeln mobilisieren, statt die Aufsicht weiter zu

zentralisieren und damit dezentrale Finanzierungsstrukturen zu schwächen. Die

bewährte Kreditfinanzierung bleibe dabei der unverzichtbare Anker für die

europäische Realwirtschaft.

Auch die Pläne der EU-Kommission für ein 28. Regime im Gesellschaftsrechtbegrüßt

der BVR. "Europa fährt im Binnenmarkt noch immer mit angezogener Handbremse. Ein

gut gestaltetes optionales 28. Regime in Form einer 'EU Inc.' als einheitlicher

EU-Rechtsrahmen im Gesellschaftsrecht kann Rechtszersplitterung abbauen und als

Motor für Wachstum und Innovation dienen", erläutert Kolak. Gerade jungen

Unternehmen könne ein 28. Regime den Zugang zum europäischen Binnenmarkt

erleichtern und damit den Mittelstand von morgen stärken.

Im Einklang mit der Initiative der E6-Staaten setzt sich der BVR zudem für eine

integrierbare und interoperable Ausgestaltung des digitalen Euro ein, die

private Innovationen ergänzt, ohne die Stabilität der Bankeinlagen zu gefährden.

Der enorme Zeitdruck dürfe allerdings nicht zu handwerklichen Fehlern bei diesem

komplexen Projekt führen.

Die beim EU-Gipfel ebenfalls auf der Agenda stehende Weiterentwicklung der

Bankenunion setzt aus Sicht des BVR die Wahrung der Eigenverantwortung, die

Lösung von Risiken, die aus der finanziellen Verknüpfung von Banken und Staaten

entstehen, sowie den Abbau von Hürden für Kapital- und Liquiditätsflüsse

zwischen Ländergrenzen voraus und darf bewährte nationale Sicherungssysteme

nicht unterwandern.

Pressekontakt:

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)

Melanie Schmergal, Abteilungsleiterin Kommunikation und

Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecherin

Telefon: (030) 20 21-13 00, mailto:presse@bvr.de, http://www.bvr.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/40550/6238174

OTS: BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenban

ken

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer