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KfW / WIN-Initiative: Wachstumskapital in Höhe von 2,64 Milliarden Euro ... 28.04.2026, 10:03 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

WIN-Initiative: Wachstumskapital in Höhe von 2,64 Milliarden Euro investiert Frankfurt am Main (ots) -

- Erster Jahresreport der KfW in Kooperation mit der Bundesregierung: Guter Start bei der Umsetzung der WIN-Initiative für Wachstums- und Innovationskapital - 2,64 Milliarden Euro WIN-Commitments wurden investiert, 61 Prozent des Kapitals landet in Deutschland - vorwiegend in Unternehmen in fortgeschrittenen Wachstumsphasen - Start-up- und Scale-up-Standort Deutschland auch durch gezielte WIN-Maßnahmen gestärkt

Gemeinsame Presseerklärung des Bundesfinanzministeriums, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und der KfW

Die WIN-Initiative - Wachstums- und Innovationskapital für Deutschland hat bei der Umsetzung einen guten Start hingelegt. Das geht aus dem ersten Jahresreport der Initiative hervor, den die KfW in Kooperation mit der Bundesregierung erstellt hat. Seit der Gründung der Initiative durch das Bundesfinanzministerium und das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundeskanzleramt, die KfW, Unternehmen und Verbände im September 2024 wurden bis Ende vorigen Jahres 2,64 Milliarden Euro im Markt investiert.

Hierzu zählen Beteiligungen an jungen Unternehmen - als direkte Investments, über Venture-Capital-Fonds oder -Dachfonds. Weitere Investitionen umfassen etwa Fremdkapital für diese Unternehmen. Das Ziel ist, bis 2030 Investitionen von zwölf Milliarden Euro zu erreichen. Die KfW koordiniert die WIN-Initiative im Auftrag der Bundesregierung.

Die Aufteilung der zugesagten Investitionen zeigt laut den verfügbaren Daten einen klaren Schwerpunkt auf dem deutschen und europäischen Markt (61 und 37 Prozent). Rund 67 Prozent der Milliardensumme flossen in Scale-up-Unternehmen in fortgeschrittenen Wachstumsphasen. Demgegenüber gingen zehn Prozent an Start-ups, also jüngere Unternehmen, 18 Prozent landeten als Startkapital (Seed Capital) in der Gruppe der jüngsten Unternehmen.

Ein Großteil der Mittel fließt gemäß den vorliegenden Angaben in klassische Venture-Capital-Fonds (51 Prozent). Direktinvestitionen in Unternehmen machen acht Prozent aus, Venture-Capital-Dachfonds sechs Prozent. Bei den sonstigen Instrumenten spielt Fremdkapital (Venture Debt) eine übergeordnete Rolle (insgesamt 36 Prozent). Thematisch konzentrieren sich Investitionen in junge innovative Unternehmen laut Venture-Capital-Dashboard von KfW Research auf künstliche Intelligenz, Klima- sowie Sicherheits- und Verteidigungstechnologien.

Die WIN-Initiative will die steuerlichen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen in Deutschland so verbessern, dass junge und innovative Unternehmen leichter an privates Kapital kommen. Im Rahmen der WIN-Initiative haben die Teilnehmer zugesagt, im Zusammenspiel mit der Politik die Start-up-Landschaft in Deutschland und Europa durch zehn Maßnahmen strukturell zu stärken. Sechs dieser Maßnahmen sind bereits umgesetzt. Zwei befinden sich planmäßig in der Umsetzung, zwei weitere in Prüfung.

Aufbauend auf den bisherigen Erfolgen, arbeitet die Initiative derzeit intensiv an einer Fortsetzung. Im Mittelpunkt steht dabei das Ziel aus dem Koalitionsvertrag, das mit der WIN-Initiative mobilisierte Kapital auf über 25 Milliarden Euro mehr als zu verdoppeln.

Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil: "Wir arbeiten weiter daran, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Innovationsstandorts Deutschland zu stärken. Wir wollen in zentralen Bereichen Technologieführerschaft erreichen. Die WIN-Initiative ist ein wichtiger Baustein für Innovationen in Deutschland. Es ist eine sehr gute Nachricht, dass hierüber bereits 2,6 Milliarden Euro in Unternehmen investiert wurden. Mit dem Standortfördergesetz hat die Bundesregierung außerdem die Rahmenbedingungen für junge und innovative Unternehmen maßgeblich verbessert. Das schafft die Arbeitsplätze von morgen und stärkt unsere Souveränität."

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche: "Wir brauchen in Deutschland mehr privates Wagniskapital, damit unsere Start- und Scale-ups ihre Ideen erfolgreich umsetzen können. Mit der WIN-Initiative haben wir bereits rund 2,6 Milliarden Euro für junge, innovative Unternehmen mobilisiert. Das ist ein starkes Signal für das deutsche Start-up-Ökosystem. Aber wir wollen und können noch mehr erreichen. Deshalb legen wir jetzt die nächste Generation von Programmen auf - für mehr Investitionen in Zukunftstechnologien und einen wettbewerbsfähigen Standort Deutschland."

Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der KfW: "Angesichts des beschleunigten technologischen und wirtschaftlichen Wandels ist ein kapitalstarkes Venture-Capital-Ökosystem heute mehr denn je Voraussetzung für nachhaltige Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit. Der Schulterschluss zwischen Unternehmen, Verbänden und politischen Akteuren unter der WIN-Initiative markiert einen Meilenstein für die Entwicklung des Venture-Capital-Ökosystems. Der Report zeigt: Die WIN-Initiative stärkt das Venture-Capital-Ökosystem in Deutschland effektiv und nachhaltig. Dank gemeinsamer Anstrengungen und gezielter Reformen schaffen wir mehr Wachstum und Innovation, bringen frisches Kapital in den Markt und fördern zukunftsfähige Technologien. Das Ergebnis: bessere Finanzierungsbedingungen für junge Unternehmen, mehr Chancen für Investoren und ein starker Impuls für den Wirtschaftsstandort Deutschland."

Mehr Informationen zu WIN: http://www.kfw.de/win

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Dr. Jobst-Hinrich Wiskow, Tel. +49 69 7431-55519 E-Mail: mailto:jobst-hinrich.wiskow@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6264180 OTS: KfW

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