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SCHOTT AG / Stabiler Umsatz trotz schwieriger Marktbedingungen: SCHOTT ... 20.01.2026, 13:03 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Stabiler Umsatz trotz schwieriger Marktbedingungen: SCHOTT Bilanz

zeigt Licht und Schatten (FOTO)

Mainz (ots) -

- SCHOTT erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen weltweiten Umsatz von 2,83

Mrd. Euro mit einem EBIT von 230 Mio. Euro und einem Jahresüberschuss von 165

Mio. Euro.

- Getragen wurde die Umsatzentwicklung vom breit aufgestellten Portfolio,

darunter Lösungen für Medikamentenaufbewahrung und -verabreichung von SCHOTT

Pharma sowie fortschrittliche Materialien wie Glas-Metall-Verbindungen und

Faseroptik.

- Wachstumspotenziale sieht der internationale Technologiekonzern insbesondere

in den Zukunftsmärkten Augmented Reality (AR), Halbleiter und Gesundheit, die

SCHOTT mit umfangreichen Investitionen weltweit gezielt stärkt.

Pressemeldung online lesen Bilddownload (https://www.schott.com/de-de/news-and

-media/pressemitteilungen/2026/stabiler-umsatz-trotz-schwieriger-marktbedingunge

n-schott-bilanz-zeigt-licht-und-schatten)

SCHOTT hat das Geschäftsjahr 2024/25 trotz eines von Unsicherheit geprägten

globalen Geschäftsumfelds und einer insgesamt schwächeren Nachfrage mit einem

stabilen Umsatz von 2,83 Mrd. Euro abgeschlossen. Das Ergebnis vor Zinsen und

Steuern (EBIT) ging auf 230 Mio. Euro zurück, belastet durch äußere Einflüsse,

steigende Kosten und eine Wertminderung. Die Umsatzentwicklung wurde maßgeblich

durch die Lösungen zur Medikamentenaufbewahrung und -verabreichung von SCHOTT

Pharma (https://www.schott-pharma.com/de) sowie durch Glas-Metall-Verbindungen

und faseroptische Technologien getragen. Gleichzeitig trieb SCHOTT wichtige

Expansionsprojekte voran und positionierte das Unternehmen für zukünftiges

Wachstum in den Bereichen Augmented Reality (AR), Halbleiter und Gesundheit.

"Die Märkte verhielten sich in den vergangenen Monaten sehr dynamisch und in

Teilen herausfordernd. Das haben wir in zahlreichen Geschäftsbereichen deutlich

gespürt", sagt Dr. Torsten Derr, Vorstandsvorsitzender von SCHOTT. Im letzten

Geschäftsjahr habe man sich auf wichtige Investitionen konzentriert und

Programme zur Steigerung der Effizienz konsequent umgesetzt. "Indem wir das

Innovationstempo beibehalten, verschaffen wir uns heute eine stabile Position,

die zugleich eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum bietet. Insgesamt

machen wir das Unternehmen damit fit für die nächste Phase", so Derr weiter.

SCHOTT, ein internationaler Technologiekonzern und Materialhersteller mit einem

globalen Produktionsnetzwerk, erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 einen weitgehend

stabilen Umsatz von 2,83 Mrd. Euro. Die Profitabilität ging jedoch zurück: Das

EBIT lag bei nur 230 Mio. Euro (-170 Mio. Euro ggü. Vorjahr) und wurde

maßgeblich durch eine Wertminderung in den Geschäftsbereichen Precision

Materials und Home Appliances belastet.

Eine deutlich abgeschwächte Nachfrage in einzelnen Märkten, hohe Energiepreise

in Deutschland, negative Währungseffekte, Zölle sowie globale wirtschaftliche

Unsicherheiten stellten den Konzern vor Herausforderungen.

Trotzdem blieb die finanzielle Lage von SCHOTT robust: Mit einer

Eigenkapitalquote von 68 % - was in Summe 3,3 Mrd. Euro entspricht - führt das

Unternehmen seinen strategischen Investitionsfahrplan konsequent fort.

"Die Sicherung unserer finanziellen Stabilität hatte für uns im Geschäftsjahr

2024/25 höchste Priorität", so SCHOTT CFO Marcus Knöbel. "Unsere starke

Eigenkapitalquote verschafft uns die notwendige Flexibilität, um auch unter

schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen weiterhin in Wachstum zu investieren."

Operative und strategische Meilensteine

Im Geschäftsjahr 2024/25 erreichte SCHOTT wichtige Meilensteine zur Stärkung

seiner geschäftlichen und operativen Ausrichtung. Durch die erfolgreiche

Integration der QSIL GmbH Quarzschmelze Ilmenau (https://www.schott.com/de-de/ne

ws-and-media/pressemitteilungen/2025/schott-schliest-uebernahme-der-qsil-gmbhqua

rzschmelze-ilmenau-erfolgreich-ab) baute SCHOTT seine Kompetenzen im Bereich

Quarzglas aus, die insbesondere für Chip- und Wafer-Produktionsprozesse in der

Halbleiterindustrie von großer Bedeutung sind.

Über seine börsennotierte Tochtergesellschaft SCHOTT Pharma (1SXP) erweiterte

das Unternehmen sein globales Produktionsnetzwerk für Medikamentenaufbewahrungs-

und -verabreichungslösungen, weihte ein neues Werk für Ampullen in Jagodina,

Serbien (https://www.schott-pharma.com/de/news-and-media/media-releases/2025/sch

ott-pharma-eroeffnet-produktionsstaette-in-serbien-zur-staerkung-der-wettbewerbs

faehigkeit-in-europa) , ein, begann mit dem Bau einer neuen Produktionsstätte

für gebrauchsfertige (Ready-to-Use) Karpulen an seinem bestehenden Standort in

Lukácsháza, Ungarn (https://www.schott-pharma.com/de/news-and-media/media-releas

es/2025/schott-pharma-investiert-in-die-produktion-steriler-karpulen-in-ungarn)

, und trieb weitere Kapazitätserweiterungen in Deutschland, der Schweiz, den USA

und Indien voran.

Darüber hinaus begann SCHOTT mit dem Bau einer elektrischen Schmelzwanne für

pharmazeutisches Glasrohr in Mitterteich (https://www.schott.com/de-de/news-and-

media/pressemitteilungen/2025/carbon-reduced-pharmaceutical-glass-schott-melting

-tank-construction-starts) . Gleichzeitig erzielte der Konzern am neuen

Produktionsstandort Kulim in Malaysia einen Durchbruch bei der industriellen

Fertigung von Geometric Reflective Waveguides (https://www.schott.com/de-de/news

-and-media/pressemitteilungen/2025/schott-erreicht-serienfertigung-fuer-reflekti

erende-wellenleiter) (dt. geometrische reflektierende Wellenleiter) für

Augmented-Reality-Brillen und Smart Glasses. Damit ist SCHOTT das erste

Unternehmen, das diese Art von Wellenleitern in Serie produziert.

Innovationen und Zukunftstechnologien

Innovation bleibt ein zentraler Pfeiler der Strategie von SCHOTT und ein

wesentlicher Treiber für künftiges Wachstum. Das erfolgreiche Hochfahren der

Produktion von Geometric Reflective Waveguides positioniert das Unternehmen als

starken Partner für Hersteller von smarten Datenbrillen und ebnet der

AR-Technologie den Weg in den Massenmarkt. Der neue Hightech-Produktionsstandort

in Malaysia, der 2025 die Serienfertigung von Geometric Reflective Waveguides

aufnahm, erreichte in kürzester Zeit die geplante Zielauslastung. Um das Angebot

weiter auszubauen und so der hohen Nachfrage zu begegnen, sind weitere

Investitionen und der Ausbau der Kapazitäten bereits in Umsetzung.

Im Halbleiterbereich trieb SCHOTT zudem seine Materiallösungen für Chips der

nächsten Generation weiter voran. Dazu zählen glasbasierte Substrate für

fortschrittliches Chip-Packaging, hochreines Quarzglas für anspruchsvolle

Waferprozesse sowie faseroptische Lösungen, die präzise optische Inspektions-

und Messverfahren ermöglichen.

Über diese Märkte hinaus hat SCHOTT auch skalierbare Ultradünnglas

(UTG)-Lösungen für Weltraumanwendungen vorangetrieben. Diese wurden in enger

Zusammenarbeit mit dem in Heilbronn ansässigen Unternehmen AZUR SPACE entwickelt

und durch Mittel der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gefördert.

Ausblick

Mit Blick in die Zukunft rechnet SCHOTT für das Geschäftsjahr 2025/26 weiterhin

mit schwierigen Marktbedingungen. Diesen begegnet das Stiftungsunternehmen mit

konsequenter Kostendisziplin und der Umsetzung seines laufenden

Effizienzprogramms, das auf Kosten- und Strukturoptimierungen sowie eine

stärkere Automatisierung an den Produktionsstandorten setzt. Für das neue

Geschäftsjahr erwartet SCHOTT ein Umsatzwachstum von 4 bis 5 % und plant

Investitionen in Höhe von 400 Mio. Euro.

Gleichzeitig will der Konzern seine Innovationsdynamik aufrechterhalten, die

Energieeffizienz weiter verbessern und gezielt Wachstumschancen nutzen - durch

Expansionen, Kapazitätserweiterungen, starke Partnerschaften sowie

Akquisitionen.

Über SCHOTT

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT produziert hochwertige Komponenten

und leistungsfähige Materialien wie Spezialglas, Glaskeramik und Polymer. Viele

Produkte von SCHOTT kommen in High-Tech-Anwendungen zum Einsatz, die heutige

technologische Grenzen verschieben - beispielsweise als Wellenleiter in smarten

AR-Datenbrillen, als Glaskeramik-Spiegelträger in den weltgrößten Teleskopen

oder als Laserglas in der Kernfusionsforschung. Pioniergeist macht die rund

17.400 Mitarbeitenden in über 30 Ländern zu kompetenten Partnern für zahlreiche

Branchen wie Gesundheit, Hausgeräte, Unterhaltungselektronik, Halbleiter, Optik,

Astronomie, Energie sowie Luft- und Raumfahrt. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte

SCHOTT einen Umsatz von 2,83 Milliarden Euro und ein EBIT in Höhe von 230

Millionen Euro. SCHOTT wurde 1884 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Mainz

(Deutschland). Das Unternehmen gehört der Carl-Zeiss-Stiftung, die mit der

Dividende die Wissenschaft fördert und ihre Geschäfte mit ausgeprägtem sozialem

Verantwortungsbewusstsein führt. Weitere Informationen unter

http://www.schott.com

Pressekontakt:

Salvatore Ruggiero

Leiter Konzernkommunikation

SCHOTT AG

Hattenbergstraße 10, 55122 Mainz

mailto:salvatore.ruggiero@schott.com

Tel. 06131/66-4140

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/23114/6200164

OTS: SCHOTT AG

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