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SozialBank AG / SozialBank wächst weiter / Steigender ... 10.02.2026, 08:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

SozialBank wächst weiter / Steigender Finanzierungsbedarf in der

Sozial- und Gesundheitswirtschaft (FOTO)

Köln (ots) -

- Jahresergebnis steigt um 7,1 % auf 56,1 Mio. Euro

- Investitionsbedarf in soziale Infrastruktur bleibt hoch

- Bank fordert Chancengleichheit für freigemeinnützige Träger

Die SozialBank AG hat ihr Wachstum im Geschäftsjahr 2025 fortgesetzt und ihre

Rolle als Finanzierungspartner der Sozial- und Gesundheitswirtschaft ausgebaut.

Haupttreiber sind die tiefgreifenden strukturellen Veränderungen im

Gesundheitswesen und der Pflege. Durch den damit verbundenen hohen

Investitionsbedarf der Kunden steigerte die Bank ihr Kreditgeschäft und ihr

Geschäftsergebnis deutlich.

Das Kreditvolumen erhöhte sich 2025 auf 5,7 Mrd. Euro, das Kreditneugeschäft

betrug rund 1,2 Mrd. Euro. Das Zinsergebnis belief sich auf 161,7 Mio. Euro, die

Provisionserlöse erreichten 22,7 Mio. Euro. Das vorläufige Ergebnis vor Steuern

legte um 7,1 Prozent zu und stieg auf 56,1 Mio. Euro. Die Bilanzsumme wuchs 2025

von 10,4 Mrd. Euro auf rund 10,7 Mrd. Euro. Damit bestätigt die SozialBank AG

ihre sehr gute stabile wirtschaftliche Entwicklung in einem anspruchsvollen

Marktumfeld. 2026 steht mit der Einführung neuer Prozesse, Technologien und

Dienstleistungen ganz im Zeichen der Kundenorientierung.

"Die Sozial- und Gesundheitswirtschaft ist ein Wachstumsmarkt im Wandel. Der

Investitionsbedarf ist hoch - und er steigt aufgrund der demografischen

Entwicklung und tiefgreifender Reformen weiter. Doch auch die Komplexität nimmt

zu. Entsprechend wächst das Vertrauen in spezialisierte Finanzierer, die die

Besonderheiten dieser Sektoren verstehen", erklärt Prof. Dr. Harald Schmitz,

Vorstandsvorsitzender der SozialBank AG. "Wir antizipieren die Weiterentwicklung

der Geschäftsmodelle unserer Kunden und stellen unser Kundengeschäft neu auf, um

sie langfristig mit maßgeschneiderten Lösungen zu begleiten."

Zum sehr guten Ergebnis der Konzernmutter BFS SozialFinanz AG trugen auch die

Schwestergesellschaften der SozialBank bei. Die auf Vorfinanzierungslösungen

spezialisierte SozialFactoring GmbH steigerte ihr Ankaufsvolumen um 17 Prozent

auf 2,2 Mrd. Euro und erwirtschaftete ein Zinsergebnis in Höhe von 23,1 Mio.

Euro. Die Beratungs- und Fortbildungsgesellschaft SozialGestaltung GmbH hat 2025

die Schwerpunktbereiche Nachhaltigkeit und Finanzplanungen weiter ausgebaut,

neue Schulungsformate eingeführt und erstmals den Kongress der Sozialwirtschaft

veranstaltet.

Das thesaurierte Ergebnis stärkt die Vorsorgereserven der SozialBank und steht

für das weitere Wachstum der Bank zur Verfügung. Zugleich erlaubt das Ergebnis

der BFS SozialFinanz AG die Ausschüttung einer attraktiven Dividende an ihre

nahezu ausschließlich gemeinnützigen Anteilseigner aus der Freien

Wohlfahrtspflege und anderen Organisationen der Sozial- und

Gesundheitswirtschaft.

Transformation der Versorgungsinfrastruktur gelingt nur mit weiteren Reformen

Trotz Sondervermögen und Transformationsfonds bleibt der Investitionsstau in

Krankenhäusern, Rehakliniken, Pflegeeinrichtungen und im Bildungswesen

erheblich. Marode Gebäude, veraltete Technik, hohe Energie- und Betriebskosten

sowie der Personalmangel treffen auf den politischen Auftrag,

Versorgungsstrukturen grundlegend zu verändern. "Die Organisationen der Sozial-

und Gesundheitswirtschaft können ihre gesellschaftliche Aufgabe nur dann

zuverlässig weiter erfüllen, wenn die langfristigen Rahmenbedingungen stimmen",

sagt Prof. Dr. Harald Schmitz.

Ohne verlässliche gesetzliche Vorgaben und langfristige Finanzierungsmodelle

fehle Planungs- und Investitionssicherheit, was wiederum dringend benötigte

Modernisierungsprozesse bremst. Darunter leide momentan insbesondere der Pflege-

und Krankenhaussektor, so Schmitz. "Eine grundlegende Pflegereform ist lange

überfällig und doch noch immer in der Entwurfsphase. Die Krankenhausreform

sollte die Transformation zu einer langfristig tragfähigen Krankenhauslandschaft

anstoßen - stattdessen droht hier eine kalte Strukturbereinigung."

Besonders deutlich werde das bei den freigemeinnützigen Krankenhausträgern, die

über Jahrzehnte die flächendeckende Versorgung sichergestellt haben. Während

öffentliche Träger durch kommunale Defizitausgleiche gestützt werden und private

Anbieter Zugang zu Eigenkapital haben, fehlen freigemeinnützigen Einrichtungen

vielfach vergleichbare Finanzierungsmöglichkeiten. "Vorfälle wie der

Stromausfall in Berlin zeigen, wie wichtig gemeinnützige Organisationen und eine

starke Zivilgesellschaft für die Resilienz unserer Versorgung sind. Damit die

gesetzlich verankerte Trägervielfalt erhalten bleibt, brauchen alle

Trägergruppen gleiche Chancen", betont Schmitz.

SozialBank AG

Die SozialBank ist das einzige Kreditinstitut in Deutschland, das sich

ausschließlich an institutionelle Kunden aus der Sozial- und

Gesundheitswirtschaft richtet. Mit einer Bilanzsumme von rund 10,7 Mrd. Euro

(Stand: 31.12.2025) bietet sie Unternehmen und Organisationen der Altenpflege,

des Gesundheitswesens, der Behindertenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, aus

dem Bildungsbereich und mit sonstigen sozialen Angeboten alle Leistungen einer

Universalbank an. Ihre Beratung kombiniert bankfachliche und

sozialwirtschaftliche Kompetenz. Auf die Sozialwirtschaft zugeschnittene

Dienstleistungen runden das Angebotsspektrum ab. http://www.sozialbank.de

BFS SozialFinanz AG

Die SozialFinanz-Gruppe vereint umfassende Finanz- und Beratungsleistungen für

institutionelle Kunden aus der Sozial- und Gesundheitswirtschaft unter einem

Dach. Zu ihren Unternehmen zählen die SozialBank AG, die auf Vorfinanzierung

spezialisierte SozialFactoring GmbH und die Beratungs- und

Fortbildungsgesellschaft SozialGestaltung GmbH. Als Holding steuert die BFS

SozialFinanz AG die Konzerngesellschaften im Sinne ihrer Hauptanteilseigner aus

der Freien Wohlfahrtspflege.

Pressekontakt:

Susanne Bauer, Tel.: 0221 97356-237, mailto:s.bauer@sozialbank.de

Nick Pohl, Tel.: 0152 547 464 57, mailto:n.pohl@sozialbank.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/156045/6213718

OTS: SozialBank AG

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