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vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Bayerische ... 10.09.2026, 09:49 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Bayerische Wirtschaft will Reform des Wirtschaftsstandorts aktiv unterstützen / Hatz: "Reindustrialisierung braucht enges Zusammenspiel von Berliner Politik mit Wirtschaft" Berlin (ots) - Die vbw unterstützt 2026 das Berliner Oktoberfest der Bayerischen Staatsregierung im Tipi am Kanzleramt bereits zum zweiten Mal als Hauptsponsor . Gegenüber den rund 1.600 geladenen Gästen betonte vbw Präsident Wolfram Hatz: "Gerade in einer solch herausfordernden Zeit ist der Dialog zwischen Bayern und Berlin wichtiger denn je. Es freut uns daher umso mehr, dass sich auch dieses Jahr wieder zahlreiche Menschen zusammengefunden haben, um gemeinsam zu feiern und auf die bayerische Art und Weise diesen politischen Austausch zu leben." Hatz lobte dabei insbesondere die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik in Bayern als Vorbild für die Bundespolitik. "Das gute Miteinander zwischen Bayerischer Staatsregierung und Wirtschaft ist die zentrale Grundlage dafür, dass der Freistaat trotz der vielen Krisen nach wie vor ein erfolgreicher und international attraktiver Wirtschaftsstandort ist. Wenn wir es wirklich ernst meinen mit der Reindustrialisierung unseres Landes, brauchen wir ein solch enges Unterhaken zwischen Politik und Wirtschaft auch hier in Berlin . Dazu soll der heutige Austausch einen Beitrag leisten."

Der Freistaat spielt eine wichtige Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg der Bundesrepublik . Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 824,2 Milliarden Euro lag der Anteil Bayerns an der gesamtdeutschen Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr bei über 18 Prozent - und das bei weniger als 16 Prozent der Bevölkerung. So weist der Freistaat unter den Flächenländern mit rund 56.300 Euro die höchste Bruttowertschöpfung pro Einwohner auf. Aber auch die bayerische Wirtschaft kämpft mit den Folgen der Deindustrialisierung , dazu erklärt Hatz: "Die bei uns überdurchschnittlich stark vertretene Industrie spürt die Folgen der Standortkrise am deutlichsten. Fakt ist: Die Betriebe sind mit einem gefährlichen Mix aus sich verschlechternden Standortbedingungen und außenwirtschaftlichen Verwerfungen , wie dem Iran-Krieg und der US-Handelspolitik, konfrontiert. Die Zeit läuft uns davon, wir müssen die Deindustrialisierung stoppen ."

Um dagegen eine Reindustrialisierung der Wirtschaft in Gang zu setzen, pocht die vbw auf umfassende , und vor allem zügige Strukturreformen . "Mit ihrem Reformpaket vor der Sommerpause hat die Bundesregierung ein Signal gesetzt - auch wenn wir nicht mit allen Punkten einverstanden sind. Das kann es aber noch nicht gewesen sein: Insbesondere bei den hohen Arbeits- und Energiekosten sowie Steuern erwarten wir eine spürbare Entlastung für die Unternehmen. Vor allem aber das Tempo ist jetzt entscheidend : Der Herbst muss einen echten Durchbruch bringen, wir verlieren Tag für Tag an Wettbewerbsfähigkeit", unterstreicht Hatz und ergänzt: "Mit dem Berliner Oktoberfest wollen wir daher auch ein Angebot an die Bundespolitik machen. Als bayerische Wirtschaft wollen wir nicht meckern, sondern mitgestalten und anpacken, damit unser Land auch in Zukunft erfolgreich bleibt. Wir werden uns daher auch weiterhin überall da konstruktiv einbringen , wo wir der Erneuerung unseres Standorts zum Erfolg verhelfen können - so wie wir es auch in Bayern seit Jahrzehnten tun."

Pressekontakt:

Felix Fend, +49 (0) 89-551 78-335, mailto:felix.fend@vbw-bayern.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58439/6349335 OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

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