OTS

vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Zölle für 91 ... 09.01.2026, 14:55 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Zölle für 91 Prozent aller Waren fallen weg - Einsparungen für

Unternehmen von 4 Mrd. Euro jährlich / Brossardt: "Abkommen ist klares

Signal an US-Administration"

München (ots) - Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßt

die erfolgte Zustimmung des Rats der EU zum EU-Mercosur-Abkommen. "Angesichts

der veränderten Weltlage sind Deutschland und die EU mehr denn je gefordert,

neue Handels-, Rohstoff- und Investitionspartnerschaften überall auf der Welt

abzuschließen. Die Handelspolitik von US-Präsident Trump belastet den gesamten

Welthandel. China hat sich vom größten Vorleistungslieferanten zum knallharten

Wettbewerber entwickelt. Eine internationale und global vernetzte

Volkswirtschaft wie Bayern bekommt das zu spüren. Schließlich erwirtschaftet die

bayerische Industrie fast 60 Prozent ihres Umsatzes im Ausland. Gebot der Stunde

ist das Diversifizieren unserer Handelsbeziehungen , um Abhängigkeiten von

einzelnen Handelspartnern zu reduzieren. Das EU-Mercosur-Abkommen ist ein

wichtiger Schritt dorthin. Und es ist auch ein klares Signal an die

US-Administration ", sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Das Mercosur-Abkommen bedeutet für Europa auch weniger Abhängigkeit bei

Rohstoffen . "Beispielsweise ist Argentinien ein wichtiger Lithium-Produzent",

erläutert Brossardt und ergänzt: "Es geht für Europa auch darum, geostrategisch

Gewicht zurückzugewinnen. Mit dem Mercosur-Abkommen würde eine riesige

Freihandelszone mit 780 Millionen Einwohnern entstehen. Mit dem Wegfall von

Zöllen für 91 Prozent aller Waren könnten europäische Unternehmen pro Jahr etwa

vier Milliarden Euro einsparen".

Laut vbw muss Europa mit Blick auf die Aggression Russlands, die industrielle

Expansion Chinas und die angespannten transatlantischen Beziehungen Einigkeit

und Stärke demonstrieren. "Wir sind überzeugt, dass jedes Freihandelsabkommen

unseren europäischen Wirtschaftsraum stärker macht und davon alle Branchen

profitieren können. Bisher wurde das Mercosur-Abkommen öffentlich nicht

besonders gut verkauft. Dabei ist das Abkommen geostrategisch maßgebend ",

erläutert Brossardt abschließend.

Pressekontakt:

Lena Grümann, Tel. +49 (0) 89-551 78-391, E-Mail:

mailto:lena.gruemann@vbw-bayern.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58439/6193484

OTS: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

Gestern 22:44 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:14 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:46 Uhr • Artikel • dpa

Gestern 21:40 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 20:54 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 20:47 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer