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Pistorius

Arbeiten eng mit den USA zusammen 02.05.2026, 11:37 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat nach dem angekündigten Teilabzug von US-Soldaten aus Deutschland gemeinsame Interessen betont. "Die Präsenz amerikanischer Soldaten in Europa und besonders in Deutschland ist in unserem Interesse und im Interesse der USA", sagte Pistorius der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Zugleich machte er deutlich, dass die Entscheidung nicht unerwartet komme. Dass die USA Truppen aus Europa und auch aus Deutschland abziehen würden, "war absehbar", so der SPD-Politiker.

"Mit den Amerikanern arbeiten wir eng zusammen, in Ramstein, in Grafenwöhr, in Frankfurt und anderswo, für Frieden und Sicherheit in Europa, für die Ukraine und zur gemeinsamen Abschreckung", so Pistorius. Die USA bündelten an ihren Standorten in Deutschland aber auch andere militärische Funktionen, etwa für ihre sicherheitspolitischen Interessen in Afrika und im Mittleren Osten.

Pistorius: Nato muss europäischer werden

Klar sei, dass die Nato europäischer werden müsse, um transatlantisch bleiben zu können. "Wir Europäer müssen mehr Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen", so Pistorius. Deutschland sei dabei auf einem guten Weg. Die Bundeswehr werde größer. Material werde schneller beschafft und Infrastruktur geschaffen.

Der Minister kündigte an, sich zu den künftigen Aufgaben mit den Partnern der militärischen europäischen Fünfergruppe ("Group of Five") - zusammen mit Deutschland auch Großbritannien, Frankreich, Polen und Italien - abzusprechen.

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