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'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu EVP und AfD 18.03.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu EVP und AfD:

"In Europa gelten im Umgang mit dem Rechtspopulismus aber andere Regeln als in Berlin. Allein, dass [Manfred Weber] drei Bedingungen gestellt hat (Rechtsstaat, EU-Treue, Ukrainehilfe), die Rechtsradikale erfüllen müssen, um mit der EVP ins Geschäft zu kommen, verrät ein anderes Vorgehen als der bedingungslose Ansatz deutscher Politik. (.) CDU und CSU haben von Webers Kurs stark profitiert. (.) Was beide Parteien versprochen haben, aber aufgrund der Brandmauer in Deutschland nicht durchsetzen, können sie nur durch die rechte Mehrheit auf EU-Ebene halten. Gleichzeitig können sie zu Hause den kompromisslosen Kurs fortsetzen. Die AfD erfüllt schließlich keine der Bedingungen, die Weber gestellt hat. Das bringt ihn jetzt in Verlegenheit. Auf die Loyalität von CDU und CSU kann er dabei offenbar nicht zählen."

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