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'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Kanzlersturz 14.09.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Kanzlersturz:

"Gerade wer hundert Gründe dafür (er)findet, dass Friedrich Merz an allem schuld sei, ist in der Pflicht, nicht nur eine Alternative zu benennen, sondern auch die Folgen des Szenarios sorgsam zu bedenken. (...) Abgesehen von der Kleinigkeit, ob das die Union nicht zerreißen würde: Wer führte das Land dann aus der Krise? (...) Und wenn ohnehin keiner wirklich will, noch nicht einmal hervortreten, geschweige denn einen Neubeginn organisieren kann, hat sich das Ganze ohnehin erledigt. Deshalb muss man nicht den Kopf in den Sand stecken. Es wäre schon ein Gewinn, wenn sich die meisten darauf einigen könnten, nicht faktisch für den politischen Gegner zu arbeiten, sondern konstruktiv für die Koalition, auf die man sich geeinigt hat, für die Regierung - und vor allem für das Land."

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