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'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Kritik an Merz 28.07.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Kritik an Merz:

"Verstolpert - so lautete die gnädigste Kritik an der Regierungsumbildung. In der Opposition war von Chaos die Rede. Doch auch in den Reihen der CDU gab es Unzufriedenheit mit dem Verlauf und der holprigen "Kommunikation" des Kanzlers, die allerdings auch von jenen erschwert wurde, die den Mund nicht halten konnten. Geradezu Empörung - ein ehemaliger Kanzleramtschef, (...), war sogar "wütend" - rief die Entlassung des Verkehrsministers Schnieder hervor, die der Kanzler anfangs nicht erwähnt hatte, weil ihm der designierte Nachfolger im Morgengrauen von der Fahne gegangen war. Hätte Merz damit rechnen müssen, dass sein Kandidat, kein heuriger Hase, das Nervenflattern bekommt? Das hatte es so noch nicht gegeben. Schnieder aber hatte plötzlich viele Freunde, von denen die meisten wohl nicht mit der Bahn fahren."

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