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'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Merz 08.09.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Merz:

"Merz ist (...) nicht der von seinen Anhängern erhoffte Messias, nicht einmal ein Moses, der mit Gottes Hilfe das Meer teilen könnte. Er ist, wie er ist, hat Fehler gemacht, die vermeidbar gewesen wären. Aber auch jeder andere, der an seine Stelle treten müsste, wäre mit derselben politischen und wirtschaftlichen Problemlage konfrontiert, die dadurch verschärft wird, dass den Parteien der politischen Mitte die Wähler davonlaufen, nicht immer nur aus Frustration, sondern auch aus Begeisterung für das Autoritäre. Es ist verständlich, dass Union und SPD sich an unterschiedliche Ufer zu retten versuchen. Sie dürfen aber der AfD das erschreckend leichte Spiel, das sie bei den Deutschen hat, nicht noch dadurch erleichtern, dass sie ihr die Rolle des kompromisslosen Vollstreckers eines unerhörten Volkswillens überlassen."

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