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'Frankfurter Rundschau' zu Reformen 03.07.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Frankfurter Rundschau" zu Reformen:

"Diese Regierung will regieren, und sie tut es auch. Man könnte also feststellen: Es geht doch! So einfach ist es allerdings nicht. Denn wer fragt, was die Menschen von diesen 34, teilweise ziemlich umfassenden Reformen spüren werden, wird feststellen: Das Schlechte kommt zuerst, das Gute weit später. Das Erste, was im Alltag ankommen wird: Jede Person, die aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten kann, muss vom ersten Krankheitstag an wieder zum Arzt gehen und sich krankschreiben lassen. Die telefonische Krankschreibung, die sich in der Corona-Zeit bewährt hatte und danach von der Ampel-Regierung generell eingeführt wurde, wird wieder abgeschafft. Das Gute hingegen wird auf sich warten lassen. Die Steuerentlastung für Menschen mit mittleren und kleinen Einkommen soll zwar 2027 beginnen, kann aber erst 2028 ihre volle Wirkung entfalten."

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