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'Frankfurter Rundschau' zu Verhandlungen zwischen USA und Iran 24.06.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Frankfurter Rundschau" zu Verhandlungen zwischen USA und Iran:

"Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kommen nicht voran. Beide Seiten widersprechen einander, wenn die jeweils andere einen Fortschritt verkündet. Das erinnert an den Verlauf der Gespräche vor der vereinbarten Waffenruhe. Sie scheint nur eine Atempause gewesen zu sein. Der erhoffte Frieden ist wieder in weite Ferne gerückt, wie die Entspannung für die Weltwirtschaft, weil die zugesicherte freie Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus infrage steht. Zwei scheinbar unüberwindliche Hürden stehen Washington im Weg. Zum einen die Mullahs, die verhandeln, ohne Zugeständnisse zu machen. Zum anderen die israelische Regierung von Benjamin Netanjahu, die weder die vereinbarte Waffenruhe im Libanon einhält, noch ihre Armee aus dem Nachbarland abziehen will. Das könnte dazu führen, dass die Verhandlungsfrist von ursprünglich 60 Tagen verlängert wird. Das wäre eine gesichtswahrende Lösung für Trump, die Mullahs und Netanjahu. Sonst würde niemand davon profitieren."

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