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'Hessische/Niedersächsische Allgemeine' zu Rentendebatte 24.04.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Hessische/Niedersächsische Allgemeine" zu Rentendebatte:

"Merz hat nichts anderes getan, als die unbequeme Wahrheit zu sagen. Jeder weiß, dass der Generationenvertrag demnächst an sein Ende kommt. Ohne die Milliardenzuschüsse aus dem steuerfinanzierten Haushalt wäre schon das gegenwärtige Rentenniveau nicht mehr zu halten. Daraus folgt: Das Umlagesystem der gesetzlichen Rentenversicherung muss, will man es nicht komplett aufgeben, mit zusätzlichen Säulen gestützt werden: mit stärkerer betrieblicher Komponente und mit kapitalgedecktem Anteil, der staatlich gefördert außerhalb des Systems an den Börsenmärkten erwirtschaftet wird. Auf nichts anderes hat der Kanzler hingewiesen, für nichts anderes hat er geworben. Dass ihm Sozialdemokraten und Gewerkschaften nun vorwerfen, er wolle die Rente "rasieren", ist vorsätzliches Missverstehen. Denn Merz hat keine Kürzung der Rentenhöhe verlangt, sondern auf den herrschenden Reformdruck verwiesen mit dem Ziel, das gesamte System lebensfähig zu halten. Und wenn das Rentensystem Wohlstand dauerhaft garantieren soll, müssen zwei weitere Wahrheiten gesagt werden: Die Lebensarbeitszeit ist an die Lebenserwartung zu koppeln. Und mehr Menschen müssen einzahlen, der Status Staatsbeamter muss zur Ausnahme werden."

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