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'Junge Welt' zu Studie zur Belastung von Mietern 04.06.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Junge Welt" zu Studie zur Belastung von Mietern:

"Die Wahrheit ist: Die Wohnungsfrage lässt sich nicht mit Appellen an die Bundesregierung lösen, sondern nur durch eine grundlegende Veränderung der Eigentumsverhältnisse. Bleibt Wohnen Ware, bleibt Armut Geschäftsmodell. Solange Vonovia und Co. Dividenden ausschütten, zahlen Mieter die Zeche. Die Zahlen der Studie sind der Beweis: Der Mietwohnungsmarkt versagt. Was es braucht, ist nicht die x-te Reform der Mietpreisbremse. Es braucht einen Mietendeckel - bundesweit und dauerhaft. Ferner eine Ausweitung kommunalen und gemeinwirtschaftlichen Wohnraums. Und nicht zuletzt die Enteignung großer Immobilienkonzerne. Das ist kein Verbrechen, das ist soziale Notwehr. Millionen Mieter leben längst am Limit. Die Frage ist nicht, ob sich politisch Verantwortliche bewegen, sondern ob die Betroffenen sich organisieren: gegen Mietenwahnsinn, gegen Verdrängung."

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