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'Münchner Merkur' zu Bas/Merz 08.05.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Münchner Merkur" zu Bas/Merz:

"Kategorisch wie nie hat der Kanzler am Mittwoch eine Minderheitsregierung ausgeschlossen und sich zur Koalition mit der SPD bekannt. Doch deren Chefin Bärbel Bas hat ihm seine Nibelungentreue schlecht vergolten und sich fast zeitgleich mit einem Satz zu Wort gemeldet, der von CDU und CSU als weitere Kampfansage empfunden werden muss. "Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein", behauptete Bas im Bundestag. Damit leugnet die Arbeitsministerin nicht einen Teil der Migrationswirklichkeit. Sie ignoriert auch den Koalitionsvertrag. Die für Merz grausame Wahrheit lautet: Je fester sich der Kanzler an die Genossen kettet, desto mehr betrachten diese das als Freifahrtschein, in der Koalition mit ihm Schlitten zu fahren."

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