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'Münchner Merkur' zu Jens Spahn 06.05.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Münchner Merkur" zu Jens Spahn:

"In der Politik gibt es Popstars, die schnell verglühen wie Karl Theodor zu Guttenberg. Und es gibt die oft Totgesagten, die nicht totzukriegen sind. Jens Spahn gehört zur zweiten Sorte. Maskenaffäre, gescheiterte Richterinnenwahl, Rentenaufstand der JU: Spahns erstes Jahr als Unions-Fraktionschef verlief turbulent, ja krisenhaft. Gemessen daran sitzt der 46-Jährige erstaunlich fest im Sattel. Spahn bleibt Vorsitzender der mächtigen Fraktion - und Kanzler im Wartestand. Für den Fall, dass die Sache für Friedrich Merz nicht gut ausgeht. Dass die Fraktion ihren Chef schont, liegt auch daran, dass die "Schuldfrage" in der Union fürs Erste geklärt ist. Merz, nicht Spahn machen die Unions-Abgeordneten für ihre schwierige Lage verantwortlich."

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