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'Münchner Merkur' zu Merz/Koalition 08.09.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Münchner Merkur" zu Merz/Koalition:

"Ein Kanzler, der sein Volk nicht erreicht, kann nicht erfolgreich sein; seine gestrige Beteuerung, er wolle ab jetzt mehr erklären, klang ratlos. Nach der Halbierung im Osten muss jeder begreifen: Für die Union geht es ums nackte Überleben. Die düstere Weissagung von AfD-Chefin Alice Weidel, CDU und CSU würden nie mehr Bundestagswahlen gewinnen, klingt wie ein Fluch der bösen Hexe im Märchen. Aber er könnte sich erfüllen, wenn die Union den ihr von der AfD aufgezwungenen Kampf auf Leben und Tod nicht annimmt. Dazu gehört, innerparteiliche Zänkereien sein zu lassen und mit dem stärksten Kandidaten anzutreten, so wie es die AfD mit Siegmund getan hat. Das ist im Fall der Union nicht der unnahbare Merz, nicht der merkelhafte Wüst. Sondern Markus Söder."

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