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'Neue Osnabrücker Zeitung' zu CDU und Linke in Sachsen-Anhalt 12.08.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Neue Osnabrücker Zeitung" zu CDU und Linke in Sachsen-Anhalt:

"In Sachsen-Anhalt könnte es zu einer bislang undenkbaren Konstellation kommen: Die CDU müsste sich mit der Linken arrangieren, um weiter den Ministerpräsidenten stellen zu können - und eine Regierungsbeteiligung der AfD zu verhindern. Dennoch wäre eine Öffnung nach links für die CDU nicht ohne Risiko. Wer zu sehr mit der Linken liebäugelt, könnte konservative Wähler weiter entfremden. Doch was ist die Alternative? Eine CDU, die Verständigung mit der Linken ausschließt, riskiert, die Macht der AfD zu überlassen, die Sachsen-Anhalt auf rechts drehen will. Deshalb sollte die CDU ihr Unvereinbarkeitsdogma an der Wirklichkeit messen - und klären, ob ihr die Verhinderung einer rechtsextremen Regierung wichtiger ist als ein innerparteiliches Tabu."

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