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'Nürnberger Nachrichten' zu Stärke rechtsextremer Kräfte 09.06.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

"Nürnberger Nachrichten" zu Stärke rechtsextremer Kräfte:

"Union und SPD, die Regierungsparteien in Berlin, müssen mit dieser neuen Situation umgehen - und zwar anders als bislang. Es ergibt keinerlei Sinn, die populistischen Parteien pauschal anzugreifen. Diese Taktik verfängt nicht mehr. In Aue-Bad Schlema ist gewiss nicht jeder Zweite ein Rechtsextremist. Stattdessen sollten endlich Antworten auf die offenen Fragen der Menschen gegeben werden. Denn hinter dem Wahlverhalten steckt ein Hilferuf: Wie soll ich meine Zukunft gestalten, wenn mir an allen Ecken und Enden Kürzungen angedroht werden? Geschickt lenken die Populisten und Extremisten den Unmut auf völlig andere Themen (Migration, Sauberkeit, Sicherheit), mit denen sie auch auf kommunaler Ebene punkten können."

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