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'Rhein-Zeitung' zu Nahostkrieg 09.06.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die "Rhein-Zeitung" zum Nahostkrieg:

"Einen Krieg zu beginnen, ist einfach - ihn zu beenden umso schwieriger. Das merkt auch Donald Trump aktuell mal wieder im Nahen und Mittleren Osten. Die Menschen in der Region stehen bei alldem als Verlierer da. Dass der Krieg die Sicherheit in Israel erhöht, ist fraglich - und wenn der israelische Verteidigungsminister von einer Kriegsführung nach dem "Vorbild des Gazastreifens" spricht, klingt das für die Bevölkerung im Libanon verheerend. Auch die Protestbewegung im Iran gehört zu den Opfern des Krieges. Solange das Regime in Teheran profitiert, Trump keinen realistischen Exit-Plan hat und Netanjahu den Krieg innenpolitisch braucht, wird die Rechnung - wie so oft - von der Zivilbevölkerung bezahlt."

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