Prominente fordern stärkeren Druck auf den Iran 14.01.2026, 06:03 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BERLIN (dpa-AFX) - Mehrere prominente Persönlichkeiten fordern von der Bundesregierung eine deutlich härtere Haltung gegenüber dem iranischen Regime. In einem dem Tagesspiegel vorliegenden Aufruf appellieren sie an die Politik, die iranische Oppositionsbewegung stärker zu unterstützen und "endlich massiven Druck auf das iranische Regime auszuüben". "Halbherzige Appelle reichen nicht", heißt es in dem Schreiben.

In dem Aufruf wird das Vorgehen der Führung in Teheran scharf verurteilt. "Was wir derzeit sehen, ist ein systematischer Krieg eines autoritären Regimes gegen die eigene Bevölkerung", schreiben die Unterzeichner mit Blick auf die Abschaltung des Internets und Berichte über massive Gewalt. Trotz der Repressionen protestierten die Menschen weiter für ihre Freiheit - das verdiene "nicht nur unsere Bewunderung, sondern auch unsere aktive Unterstützung".

Unterzeichnet ist der Appell von knapp drei Dutzend Prominenten, darunter die Schauspielerinnen Bibiana Beglau, Luisa Gaffron und Katja Riemann, die Menschenrechtsaktivistin Düzen Tekkal sowie die Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Die Bundesregierung solle sich für die Aufhebung der Internetsperre, ein Ende der Gewalt, die Abschaffung der Todesstrafe und die Freilassung aller politischen Gefangenen einsetzen. Zudem fordern die Unterzeichner einen sofortigen Abschiebestopp in den Iran.

Sepehri: "Zeit der diplomatischen Floskeln ist vorbei"

Die Initiatorin des Aufrufs, die Deutsch-Iranerin Daniela Sepehri, sagte dem Tagesspiegel: "An nur zwei Tagen wurden 12.000 Menschen in Iran getötet. Die Zeit der diplomatischen Floskeln ist vorbei. Wir fordern endlich konsequentes Handeln von der Bundesregierung." Auch Tekkal mahnte: "Die Menschen in Iran kämpfen mit bloßen Händen gegen eine bis an die Zähne bewaffnete Diktatur, die zu allem bereit ist. Die Bundesregierung darf diese Toten nicht länger ignorieren."

Das Auswärtige Amt in Berlin hatte am Dienstagnachmittag angesichts des äußerst harten Vorgehens der iranischen Regierungskräfte gegen Demonstranten den Botschafter des Landes einbestellt. "Wir fordern Iran nachdrücklich auf, die Gewalt gegen die eigenen Bürgerinnen und Bürger zu beenden und ihre Rechte zu achten", teilte das Ministerium auf der Plattform X mit./lig/DP/zb

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