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Putin

Vorwurf zu Drohnenvorfall in Rumänien nicht bewiesen 29.05.2026, 18:34 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Vorwurf zurückgewiesen, russische Drohnen hätten Rumänien beschossen. "Niemand kann sagen, woher der eine oder andere Flugapparat stammt, bevor keine Expertise vorgenommen wurde", sagte Putin vor russischen Journalisten in Kasachstans Hauptstadt Astana. Wahrscheinlich sei eher eine ukrainische Drohne vom Kurs abgekommen, behauptete er. In der Vergangenheit seien auch in Finnland, dem Baltikum und Polen verirrte ukrainische Drohnen heruntergekommen - und jedes Mal sei zunächst Russland beschuldigt worden. Moskau sei aber zur Aufklärung des Falls bereit, fügte Putin hinzu.

Dazu forderte der Kremlchef die Übergabe der Drohnentrümmer. Erst dann könne Moskau objektiv zu dem Fall Stellung nehmen, sagte er am Rande eines Gipfels der Eurasischen Wirtschaftsunion in Astana.

In der Nacht war eine Drohne in ein Wohnhaus der rumänischen Stadt Galati nahe der Grenze zur Ukraine eingeschlagen. Zwei Menschen wurden verletzt. Bukarest hat als Reaktion darauf, den russischen Botschafter einbestellt und das Generalkonsulat in Constanta geschlossen. Eine Reihe von EU- und Nato-Staaten hat den Vorfall als russische Eskalation verurteilt.

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