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Roland Koch äußert Verständnis für Debatte über AfD-Verbot 09.09.2026, 16:37 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt äußert der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) Verständnis für die Debatte über ein AfD-Parteiverbot. "Ich war immer dagegen, aber inzwischen bin ich da hin- und hergerissen", sagte Koch dem Nachrichtenmagazin "Focus".

Was ihn bisher davon abhalte, sei die Dauer eines solchen Verfahrens. "Ein Verbotsantrag vor dem Bundesverfassungsgericht passiert nicht von heute auf morgen", wird der CDU-Politiker zitiert. Das Thema werde vier oder fünf Jahre im Raum stehen. "Von den Wählern der AfD käme dann womöglich der Vorwurf, man wolle sie unterdrücken."

Er glaube nach wie vor, dass die AfD politisch zu schlagen sei, sagte Koch. Aber er habe großes Verständnis für die Diskussion und glaube, dass sie auch so schnell nicht enden werde. Die AfD sei eine Gefahr für die Union: "Die AfD zerstört die Grundüberzeugungen der CDU und Fundamente unseres Miteinander", sagte Koch.

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