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ProSiebenSat.1 mit noch weniger Gewinn als erwartet - Aktie gibt nach 03.02.2026, 12:02 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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UNTERFÖHRING (dpa-AFX) - Der kriselnde Medienkonzern ProSiebenSat.1 hat im abgelaufenen Jahr aufgrund des anhaltend schwachen TV-Werbemarktes noch weniger verdient als befürchtet. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) liege auf Basis vorläufiger Zahlen voraussichtlich bei 405 Millionen Euro, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Montagabend in Unterföhring mit.

Mitte November hatte das zum italienischen MFE-Konzern gehörende Unternehmen seine Erwartungen am oberen Ende der Prognosespanne um 20 Millionen Euro auf 420 bis 450 Millionen gesenkt. Nun wurde nicht einmal das untere Ende erreicht. Ein Jahr zuvor hatte der Konzern 557 Millionen operativen Gewinn verbucht. An der Börse kam dies am Dienstag schlecht an.

Der Aktienkurs fiel zuletzt um rund 2,4 Prozent auf 4,99 Euro. Ende August hatten ProSiebenSat.1-Papiere im Zuge der Mehrheitsübernahme durch die italienische Medienholding Media for Europe (MFE) noch einen Höchststand seit Sommer 2023 erreicht. Seither ging es um gut vierzig Prozent nach unten.

Laut Analyst Harald Hof von MWB Research hat der schwache TV-Werbemarkt in Deutschland belastet. Das Unternehmen sei 2025 mehrmals mit seinen Zielen zurückgerudert, was die Abhängigkeit vom TV-Geschäft und der Wirtschaftsentwicklung zeige. Der Experte passte seine Schätzungen an die schwache Berechenbarkeit der Gewinnentwicklung an und senkte sein Anlagevotum auf "Hold".

Die Ergebnisentwicklung reflektiere das herausfordernde Marktumfeld in Deutschland, hieß es in der Mitteilung des Unternehmens weiter. Es sei weiter durch einen Rückgang der Investitionen in TV-Werbung geprägt. Dies habe auch im vierten Quartal belastet, dem für das Unternehmen wichtigsten Quartal.

Der Umsatz sank im Gesamtjahr um gut sechs Prozent auf 3,68 Milliarden Euro und damit deutlicher als von Experten erwartet. Angepeilt waren vom Unternehmen 3,65 bis 3,80 Milliarden Euro. Organisch - also bereinigt um Währungseffekte und Portfolioveränderungen - lag das Minus bei zwei Prozent. Gesunken sei indes die Netto-Finanzverschuldung, und zwar von 1,51 auf 1,34 Milliarden Euro. Das gesamte Zahlenwerk will ProSiebenSat.1 am 26. März vorstellen.

Im Oktober hatte der Berlusconi-Konzern MFE als neuer Mehrheitseigentümer von ProSiebenSat.1 das Spitzenmanagement der Senderkette direkt ausgetauscht. Marco Giordani, zuvor MFE-Finanzvorstand, übernahm den Chefposten von Bert Habets. MFE besitzt auch Fernsehketten in Italien und in Spanien. Geplant ist der Ausbau zu einem europäischen Verbund./err/mne/jha/

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