Anzeige
+++100%-Trefferquote des Nachbarn: JETZT WIRD GEBOHRT! Genau jetzt könnten bei dieser Aktie exponentielle Gewinne erzielt werden JETZT WIRD GEBOHRT! Genau jetzt könnten bei dieser Aktie exponentielle Gewinne erzielt werden+++
ROUNDUP 2/Trumps Rede zur Lage der Nation

Was er sagte und was nicht 25.02.2026, 08:31 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

(Neu: weitere Details)

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Rede zur Lage der Nation ist für US-Präsident Donald Trump in eine Zeit gefallen, in der für ihn viel auf dem Spiel steht: Gut acht Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen zum Kongress musste Trump seine bisherige Politik verteidigen und um die Gunst der Wähler werben. Seine Republikaner müssen bei den Wahlen im November ihre hauchdünne Mehrheit im Senat und im Repräsentantenhaus verteidigen - sonst droht Trump, zur "lame duck" ("lahme Ente") zu werden, also zum angezählten Amtsinhaber.

Zuletzt prägten viele Negativ-Schlagzeilen die Berichterstattung über den Präsidenten: Trumps Zoll-Schlappe vor dem Obersten Gericht, die Proteste gegen seine harte Migrationspolitik und der Ärger im Land über anhaltend hohe Lebenshaltungskosten. Umfragen zeigen sinkende Zustimmungswerte für seine Politik.

Die Rede zur Lage der Nation ("State of the Union") ist jedes Jahr ein viel beachteter Auftritt eines Präsidenten vor dem US-Kongress. Die Ansprache ist für den Amtsinhaber immer auch eine Chance, Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung der eigenen Politik zu nehmen und den weiteren innen- und außenpolitischen Kurs seiner Regierung zu skizzieren. Wie hat Trump das genutzt - und welche Akzente haben die Demokraten gesetzt?

Was Trump gesagt hat

Trump, der sich auch in den eigenen Reihen zum Teil mit der Kritik konfrontiert sieht, einen zu großen Fokus auf Außenpolitik zu legen, widmete den Großteil seiner annähernd zweistündigen Rede am Dienstagabend (Ortszeit) der Situation im eigenen Land. "Unsere Nation ist zurück - größer, besser, reicher und stärker als jemals zuvor", betonte er. Der Republikaner, der seine Politik gerne in Superlativen beschreibt, verbuchte das als seinen Erfolg.

Als solchen wertete er auch seine Migrationspolitik. In den USA stieß diese zuletzt wegen der umstrittenen Razzien gegen Migranten in US-Städten auf Widerstand. Trump versuchte nun, den Fokus auf einen anderen Aspekt zu lenken, der im eigenen Lager auf klarere Zustimmung treffen dürfte: "Wir haben jetzt die mit Abstand stärkste und sicherste Grenze in der Geschichte der Vereinigten Staaten", sagte er.

Die hohen Lebenshaltungskosten im Land sprach der Präsident zwar an. Er beleuchtete sie aber vergleichsweise kurz - und wies jegliche Verantwortung von sich. Die Demokraten tragen seiner Darstellung nach die Schuld dafür - genau wie für die aktuelle Haushaltsblockade, die das Heimatschutzministerium betrifft. Auch den Obersten Gerichtshof kritisierte Trump erneut für dessen Urteil gegen seine Zölle. In Anwesenheit mehrerer Richter des Supreme Courts sprach Trump im Kapitol von einer "unglücklichen Entscheidung".

Außenpolitisch sorgte vor allem eine Aussage Trumps für Aufsehen: Eine Warnung an den Iran, kurz vor geplanten neuen Gesprächen über Teherans umstrittenes Atomprogramm. "Wir befinden uns in Verhandlungen mit ihnen. Sie wollen einen Deal machen." Allerdings habe er noch keine Zusage des Irans erhalten, auf Atomwaffen zu verzichten, sagte Trump.

"Ich bevorzuge es, dieses Problem durch Diplomatie zu lösen. Aber eines ist sicher: Ich werde niemals zulassen, dass der weltweit größte Förderer des Terrors, der sie bei weitem sind, eine Atomwaffe besitzt." Die USA haben ihre Militärpräsenz im Nahen Osten zuletzt massiv ausgebaut - und Trump drohte der Führung in Teheran offen mit einem Angriff.

Was Trump nicht gesagt hat

Überraschend wenig hat sich Trump zu anderen außenpolitischen Konflikten geäußert. Sowohl den stockenden Friedensprozess im Gazastreifen als auch den Ukraine-Krieg streifte er nur. Beobachter waren vor der Rede davon ausgegangen, dass sich Trump zu den laufenden Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine äußern würde, die unter Vermittlung der USA stattfinden. Ein früheres Objekt seiner Begierde, die zu Dänemark gehörende Insel Grönland, erwähnte der Präsident gar nicht.

Innenpolitisch fiel besonders auf, dass Trump im Jahr der Midterms keine erkennbare Strategie vorstellte, wie seine Partei die wichtigen Wahlen gewinnen könnte. Auffällig war auch, dass Trump bei der Migrationspolitik die Rolle der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE ausklammerte. Auch den Epstein-Skandal erwähnte er mit keinem Wort - präsent war das Thema in Kongress dennoch. So hatten etwa mehrere Kongressmitglieder Opfer des gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein ins Kapitol eingeladen. Einzelne Abgeordnete machten auch mit Ansteckern auf das Thema aufmerksam.

Was für eine Botschaft die Demokraten gesendet haben

Bei der traditionellen Antwort der Opposition auf die Rede des Präsidenten rückte die demokratische Gouverneurin des US-Bundesstaats Virginia, Abigail Spanberger, die steigenden Lebenshaltungskosten in den Fokus. Trumps Zollpolitik treibe die Kosten für Haushalte in die Höhe, kritisierte die 46-Jährige. Sie gab damit einen Vorgeschmack darauf, womit ihre Partei im Vorfeld der Zwischenwahlen zu punkten versuchen dürfte.

Spanberger warf dem Präsidenten in der Einwanderungspolitik vor, mit Angst zu arbeiten, statt Lösungen anzubieten. Die Einsätze von Bundesbeamten hätten das Land nicht sicherer gemacht, sondern nur gespalten.

Der demokratische Senator Alex Padilla wiederum bezeichnete Trump als Lügner und verglich ihn mit einem Diktator. Trump wende Taktiken an, "wie wir sie aus anderen Ländern kennen, die von korrupten Diktatoren regiert werden"./fsp/DP/zb

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer