Anzeige
+++>>> Durchbruch bei Drohnen-Batterien: Diese Nachricht schockt den Markt <<<+++
ROUNDUP 3

Doch kein Shutdown? Einigung im US-Haushaltsstreit in Sicht 30.01.2026, 16:29 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

(Aktualisierung: weitere Einordnungen zum aktuellen Stand.)

WASHINGTON (dpa-AFX) - Republikaner und Demokraten haben sich im US-Haushaltsstreit auf eine parteiübergreifende Einigung verständigt. Diese zielt darauf ab, einen Teil-Shutdown der US-Regierung abzuwenden. Es ist allerdings nicht unwahrscheinlich, dass es zumindest kurzzeitig trotzdem zu so einem Shutdown kommen könnte, weil noch mehrere Abstimmungen ausstehen und die Zeit rennt. Die aktuelle Übergangsfinanzierung läuft in der Nacht auf Samstag aus.

Führende Demokraten bestätigten die Einigung, wie unter anderem die "New York Times" berichtete. Nach Angaben des US-Senders CNN kam es am Donnerstagabend (Ortszeit) noch zu keiner Abstimmung, da es keine Einigung über das parlamentarische Verfahren gab. Die Grundzüge des Deals seien zuvor von Unterhändlern beider Parteien und des Weißen Hauses ausgearbeitet worden.

US-Präsident Donald Trump schrieb auf seiner Onlineplattform Truth Social, er hoffe auf Zustimmung im Parlament. "Das Einzige, was unser Land bremsen kann, ist eine weitere lange und schädliche Schließung der Regierung."

Der Senat will an diesem Freitag ab 11.00 Uhr Ortszeit (17.00 Uhr MEZ) erneut zusammentreten. Wann es dort zu einer Abstimmung über den Haushalt kommt, ist aber noch unklar. Mindestens ein republikanischer Senator kündigte Widerstand an, wie eine demokratische Quelle im Senat dem Sender CBS News sagte. Hinzu kommt: Selbst wenn es der Haushalt vor Mitternacht durch den Senat schafft, fehlt noch eine Zustimmung durch das Repräsentantenhaus. Die gab es zwar eigentlich schon, doch wegen der Änderungen an dem ursprünglichen Paket wird sie erneut notwendig.

Von einem sogenannten Shutdown spricht man, wenn der Haushaltsplan ausläuft und keine Anschlussfinanzierung beschlossen wird. In diesem Fall müssten viele Bundesbehörden ihre Arbeit ganz oder teilweise einstellen. Sowohl Repräsentantenhaus als auch Senat müssen neuen Ausgaben zustimmen; im Senat sind dafür häufig mindestens 60 von insgesamt 100 Stimmen nötig, weshalb die Republikaner trotz knapper Mehrheit auf Stimmen der Demokraten angewiesen sind. Der bislang längste Teilstillstand der Regierungsgeschäfte in der Geschichte der USA war erst im November zu Ende gegangen.

Aus sechs mach fünf: Kommt so die Kuh vom Eis?

Der US-Haushalt basiert auf zwölf jährlichen Ausgabengesetzen. Sechs davon für das laufende Haushaltsjahr bis Ende September sind bereits verabschiedet und unterzeichnet. Sie sichern unter anderem die Finanzierung des Justiz-, Handels- und Innenministeriums.

Die sechs übrigen Gesetze hat der Kongress noch nicht verabschiedet. Sie betreffen unter anderem das Verteidigungs-, Außen- und Verkehrsministerium sowie das Heimatschutzministerium, dem die Einwanderungsbehörde ICE und der Grenzschutz unterstehen.

Nach übereinstimmenden Medienberichten zeichnet sich nun folgende Lösung ab: Fünf Gesetze zur Finanzierung des Haushalts werden verabschiedet und der umstrittene Etat des Heimatschutzministeriums wird erst einmal aus dem Paket herausgelöst. Es soll für das Ministerium zunächst eine Zwei-Wochen-Übergangsfinanzierung geben, um Zeit für Verhandlungen zu lassen, das Gesetz nachzuschärfen.

Demokraten wollen Abschiebe-Razzien beenden

Die Demokraten hatten zuvor angekündigt, die Haushaltsgesetze im Senat aus Protest gegen die rigorose Abschiebe-Politik der Regierung zu blockieren. Sie wollen Änderungen am Budget des Heimatschutzministeriums durchsetzen, das federführend für die Einsätze verantwortlich ist.

Nach den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger in Minneapolis fordern die Demokraten unter anderem, dass Bundesbeamte bei den Einsätzen gegen Migranten nicht mehr vermummt auftreten dürfen und auch Kameras am Körper tragen sollen, sogenannte Bodycams. Zu den Forderungen gibt es bislang keine Einigung mit den Republikanern./rin/DP/men

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer