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Dax erneut über 25.000 Punkte 16.06.2026, 10:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 32.743,32 PKT +0,64 % Ariva Indikation
DAX 25.073,69 PKT +0,88 % Ariva Indikation

Der Dax DE0008469008 ist am Dienstag erneut über die 25.000-Punkte-Marke geklettert. Nach dem positiven Wochenstart wegen des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran zum Ende des Krieges startete der Leitindex solide in den Tag und schaffte es dann zuletzt wieder knapp über die runde Marke. Nach einer Handelsstunde legte er um ein halbes Prozent auf 25.007 Punkte zu. Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen Werten gewann 0,42 Prozent auf 32.720 Zähler.

Zu Wochenbeginn war der Dax nur kurz über die 25.000 Punkte gestiegen. Darüber hatten die Anschlusskäufe gefehlt, nachdem die Märkte in der Aussicht auf einen Deal auch schon am Freitag angezogen hatten. Der LBBW-Experte Rolf Schäffer sieht in dem Abkommen einen "diplomatischen Erfolg auf Bewährung", betonte aber auch, dass noch kein Schlussstrich unter den Konflikt gemacht werden könne.

Bei Anlegern rückt nun der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwoch in den Fokus, gefolgt vom großen Verfall an den Terminbörsen am Freitag. "Die Notenbanker rund um den neuen Fed-Chef (Kevin) Warsh werden sich wohl in Zurückhaltung üben und damit den Markterwartungen entsprechen", kommentierten die Helaba-Experten. Die Erwartung zeitnah steigender Zinsen habe sich mit den sinkenden Ölpreisen der letzten Tage zurückgebildet.

Wichtig für die Marktstimmung bleibt wohl auch der weitere Weg der SpaceX US84615Q1031-Aktien, deren Rally nach dem Börsengang bislang nicht abbricht. Am Vortag hatten in New York auch andere Technologie-Titel nicht unter Mittelabflüssen gelitten. Der Nasdaq-Index näherte sich dort wieder seinem jüngsten Höchststand.

Die Aktien von Siltronic DE000WAF3001 gehörten seit Anfang April zu den Titeln, die der globalen Tech-Rally gefolgt waren. Der Waferhersteller hat jetzt das jüngste Hoch seit 2022 dazu genutzt, um sich frisches Kapital zu besorgen. Durch die Ausgabe von drei Millionen neuen Aktien zu je 91 Euro fließen dem Unternehmen 273 Millionen Euro zu. Der Kurs näherte sich am Morgen kurz diesem Preis und stabilisierte sich dann bei 91,50 Euro. Zuletzt war der Abschlag bei 96 Euro nur noch 1,7 Prozent groß.

Im Dax erholten sich die Rheinmetall DE0007030009-Aktien - wie auch die Rüstungswerte Renk DE000RENK730 und Hensoldt DE000HAG0005 im MDax - von ihren Kursverlusten, die es am Vortag in einer ersten Reaktion auf das Rahmenabkommen gegeben hatte.

Zum Spitzenreiter im Leitindex wurden mit vier Prozent Plus die Anteile der Gea Group DE0006602006 nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank. Der Kurs des Maschinenbauers schaffte es damit 2026 wieder leicht in die Gewinnzone. Mit einem Kursziel von 70 Euro sieht der Experte Lars vom-Cleff viel Luft nach oben für die Aktien, die Anfang Juni ein Tief seit mehr als einem Jahr erreicht hatten. Er betonte, die robusten Fundamentaldaten stünden in einem Missverhältnis zur Bewertung.

Anders bewertet die Deutsche Bank die Situation bei Brenntag DE000A1DAHH0, denn für den Chemikalienhändler wurde die bisherige Kaufempfehlung aufgegeben. Tristan Lamotte erwähnte, das Unternehmen sei zuletzt im Zuge des Nahostkonflikts wegen höherer Preis ein Profiteur gewesen. Da das Abkommen den Konflikt nun erst einmal entschärfe, sollte sich die Lage normalisieren. Der Brenntag-Kurs sackte um fast zwei Prozent ab.

Auch Puma DE0006969603 wurden mit plus vier Prozent von einem Analystenkommentar bewegt. Eine Kaufempfehlung der britischen Bank HSBC sorgte dafür, dass die Anleger des Sportartikelherstellers das bisherige Jahreshoch der Aktien wieder ins Visier nehmen konnten.

Bei Redcare Pharmacy NL0012044747 wirkte ein angehobener Jahresausblick nochmals dynamisch nach, der am Vortag im späten Handel schon ein Kursfeuerwerk ausgelöst hatte. Mit einem weiteren Anstieg um fast neun Prozent schaffte es der Kurs der Online-Apotheke erstmals seit Anfang März wieder über die 60-Euro-Marke. Er sprang damit über die seit Monaten unerreichte 200-Tage-Linie.

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