Anzeige
++++++ Deal-Potenzial 2026: Zwei Verkäufe in Sicht? Warum bei dieser Aktie 2026 der Knoten platzen könnte ++++++
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung

Dax klettert wieder über 25.000-Punkte-Marke 25.02.2026, 10:20 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Mittwoch vor den wichtigen Nvidia-Zahlen erneut über die 25.000-Punkte-Hürde gestiegen. Eine Stunde nach Handelsbeginn behauptete der deutsche Leitindex ein Plus von 0,20 Prozent auf 25.037 Punkte. Am Dienstag hatte er kaum verändert knapp unter der runden Marke geschlossen.

Für den MDax , der die mittelgroßen Börsenwerte enthält, ging es um 0,30 Prozent auf 31.504 Punkte hoch. Der am Dienstag ebenfalls wenig bewegte Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,5 Prozent.

Die neuen Zölle von Donald Trump hätten den Dax nur kurzfristig aus dem Tritt gebracht, schrieb Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. In seiner Rede zur Lage der Nation sei der US-Präsident ohne neue Zolldrohungen ausgekommen, nachdem ihm das jüngste Urteil des obersten US-Gerichts ein zentrales Werkzeug seiner politischen Agenda aus der Hand genommen habe. Zudem hätten sich die Anleger bei diesem Thema "inzwischen ein dickes Fell zugelegt".

Für wichtiger hält Stanzl ohnehin die am Abend nach US-Börsenschluss anstehenden Geschäftszahlen des auf KI-Chips spezialisierten Tech-Riesen Nvidia sowie generell die Bewertungen von KI-Aktien. Die diesbezüglichen Signale aus den USA sind positiv. Am Dienstag hatten die New Yorker Börsen dank positiver Signale von Unternehmen mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI) Kursgewinne erzielt.

Nvidia sei allerdings "dazu verdammt, die Erwartungen zu übertreffen", warnte Stanzls Kollege Christian Henke vom Broker IG. Und die Messlatte für die Quartalsbilanz und den Ausblick lägen hoch, da allgemein mit neuen Rekordergebnissen gerechnet werde. Falls Nvidia enttäusche, "könnte nicht nur der Aktienkurs des Big Tech-Konzerns unter die Räder geraten, auch der gesamte Aktienmarkt würde darunter leiden".

In Deutschland geht die Bilanzsaison zur Wochenmitte ebenfalls weiter. Aus dem Dax berichteten der Baustoffhersteller Heidelberg Materials , der Energiekonzern Eon und der Medizinkonzern Fresenius über ihre Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr.

Die Aktien von Fresenius - vor knapp einer Woche noch so teuer wie seit 2018 nicht mehr - rutschten um weitere 2,5 Prozent ab. Sowohl die Zahlen, die sonst oft für positive Überraschungen gut seien, als auch der Ausblick sähen auf den ersten Blick durchwachsen aus, sagte ein Börsianer. Er erinnerte daran, dass am Dienstag schon die Zahlen des Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) ) belastet hatten. An diesem hält Fresenius nach wie vor eine Beteiligung.

Bei Heidelberg Materials hieß es aus dem Markt, der freie Barmittelfluss und die Nettoverschuldung seien schlechter als erwartet ausgefallen. Zudem liege die Konsensschätzung für das bereinigte Ebit - das sogenannte RCO - im laufenden Jahr bereits am oberen Ende der Unternehmenszielspanne. Der erneute Rekord beim operativen Gewinn (Ebit), den die Heidelberger 2026 weiter steigern wollen, verfing bei den Anlegern nicht - die Aktien verloren 3 Prozent.

Die gut gelaufenen Eon -Titel zeigten nach der Zahlenvorlage wenig Dynamik - zuletzt gewannen sie 0,4 Prozent. Der Energiekonzern konnte dank milliardenschwerer Investitionen in den Ausbau des Energienetzes das bereinigte operative Ergebnis steigern und plant bis 2030 weitere Milliarden-Investitionen. Ein Händler attestierte Eon einen konservativen Ausblick - im vergangenen Jahr hätten die Essener insgesamt ordentlich abgeschnitten. JPMorgan-Analyst Pavan Mahbubani nannte die Ziele für die kommenden Jahre eine Enttäuschung.

Im MDax führten die nur anfangs freundlichen Aktien von Auto1 mit minus 6,7 Prozent die Verliererliste an. Sie sackten zudem auf den tiefsten Stand seit April ab. Die Aktien des Internet-Gebrauchtwagenhändlers seien schon vor dem Geschäftsbericht schwach gewesen, weil am Markt damit gerechnet worden sei, dass im Ausblick Wachstum gegenüber Ergebnissen priorisiert werde, schrieb Analyst Giles Thorne von Jefferies. Genau so sei es nun gekommen.

Dagegen sprangen die Titel von Spitzenreiter Nordex um 13 Prozent nach oben und erreichten den höchsten Stand seit dem Jahr 2002. Jefferies-Experte Constantin Hesse attestierte dem Windturbinenbauer ein "hervorragendes viertes Quartal". Auch der Jahresausblick sowie die mittelfristige Prognose für die Geschäftsentwicklung seien besser als gedacht. RBC-Analyst Colin Moody sieht nun Potenzial, dass die Konsensschätzungen für das operative Ergebnis (Ebitda) 2026 und darüber hinaus steigen könnten./gl/stk

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 11,25
Hebel: 21
mit starkem Hebel
Ask: 2,99
Hebel: 7
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VJ64KK VG8LXL. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer