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Dax wieder unter 25.000 Punkten 10.02.2026, 09:49 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax tut sich am Dienstag weiter schwer mit der 25.000-Punkte-Marke. Zu Wochenbeginn hatte er diese spät passiert, doch nun stand sie im frühen Handel wieder auf die Kippe. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex 0,2 Prozent tiefer bei 24.974 Punkten. Für eine weitere Annäherung an das Rekordhoch von 25.507 Punkten aus dem Januar mangelte es an internationalem Rückenwind.

Am Markt hieß es, dass die Anleger am Tag vor dem US-Arbeitsmarktbericht zunächst eine kleine Warteschleife fliegen. Dies zeigte sich beim MDax mit einem Abschlag von 0,2 Prozent auf 31.893 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx lag im frühen Handel auch knapp im Minus.

Am Vorabend war den US-Börsen nach dem europäischen Handelsende der Schwung ausgegangen, der den Dax im Nachmittagshandel noch mitgetragen hatte. In Asien konzentrierten sich Kursgewinne vor allem auf den Handel in Tokio, der noch vom Sondereffekt des Wahlsiegs der Liberaldemokraten geprägt war. Der rekordhohe Nikkei-225 hilft dem Dax daher am Dienstag nicht weiter.

Am Dienstag schon könnten neue Impulse von den Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen kommen. Von zwei deutschen Unternehmen mit Zahlenvorlagen kamen sie zumindest nicht im positiven Sinne: Teamviewer fielen im frühen Handel in Richtung Rekordtief wegen eines vorsichtigen Ausblicks auf das neue Jahr. Zuletzt standen die Titel des Wartungssoftware-Spezialisten mit 5,3 Prozent im Minus.

Die Titel von Tui standen zuletzt mit einem Hoch seit 2023 besser da, was nun aber Gewinnmitnahmen zur Folge hatte. Der operative Gewinn des Reisekonzerns konnte zwar im ersten Geschäftsquartal gesteigert werden, der Umsatz aber nicht. Auch die Aussagen zur aktuellen Buchungsentwicklung für die wichtige Sommersaison seien mau, hieß es von Händlerseite.

Ansonsten rückten unternehmensseitig einmal mehr Analystenkommentare in den Mittelpunkt. Gestrichene Kaufempfehlungen gab es von der UBS für die beiden United-Internet-Töchter 1&1 und Ionos , deren Papiere mit Rückschlägen von 4,7 respektive 8,8 Prozent auch die Titel des Mutterkonzerns belasteten.

Ein weiterer großer Verlierer waren die Titel von Nordex , nachdem sich die Citigroup angesichts des jüngst erreichten Hochs seit 2002 dazu entschloss, das bisherige Kaufvotum aufzugeben. Ähnlich ging die Berenberg Bank nach gutem Lauf bei Eon vor, was die Titel des Energiekonzerns mit 0,8 Prozent ins Minus drückte.

Optimistischer wird dagegen Goldman für einige zyklisch geprägte Chemiewerte - mit frischen Kaufempfehlungen, die Evonik und Symrise mit bis zu 6,2 Prozent ins Plus hievten. Die Expertin Georgina Fraser gab im Zuge dessen auch ihre bislang negative Haltung zu Lanxess auf.

Ein frisches "Buy" von Jefferies kam außerdem bei den Aktionären des Halbleiterausrüsters Aixtron sehr gut an. Die Papiere des Chipausrüsters seien ein bisher unterschätzter KI-Wert, denen eine Beschleunigung bevorstehe, lautete das Argument des Experten Om Bakhda./tih/mis

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