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Moderate Gewinne - Lage in Nahost fragil 17.04.2026, 10:23 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 31.247,02 PKT +0,78 % Ariva Indikation
DAX 24.255,50 PKT +0,66 % Ariva Indikation
SDAX 18.183,77 PKT +1,42 % Ariva Indikation

Nach der jüngsten Rückkehr des Dax DE0008469008 über die 24.000-Punkte-Marke hat der deutsche Leitindex am Freitag etwas weiter zugelegt. Das Börsenbarometer stieg nach einem verhaltenen Handelsstart zuletzt um 0,4 Prozent auf 24.242 Punkte.

Damit steuert der Dax zwar auf die dritte Gewinnwoche in Folge zu. Trotz der Erholung seit Ende März liegt er aber immer noch unter dem Niveau von Ende Februar, also vor dem Beginn des Iran-Kriegs.

Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen deutschen Werten gewann 0,5 Prozent auf 31.087 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx EU0009658145 ging es um 0,2 Prozent nach oben.

"Die Situation im Nahen Osten bleibt weiterhin fragil", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst des Handelshauses CMC Markets. "Auch wenn es jetzt auf diplomatischem Wege zu einigen Vereinbarungen kommt, sind wir noch ganz weit von einem Frieden entfernt." Das zeige sich auch an den Energiemärkten, wo die Ölpreise noch keine Entspannung in der Region signalisierten.

Der Experte Emmanuel Cau von der Barclays Bank wies gleichwohl darauf hin, dass es nach wie vor keine Anzeichen gebe, dass die Anleger willig sind, Gewinne mitzunehmen. "Der Markt will steigen." Der Waffenstillstand habe die Anlegerstimmung verbessert und die Angst, etwas zu verpassen, habe die Aktienkurse von US-Indizes mit starkem Fokus auf Technologiewerte auf neue Höchststände getrieben.

Entsprechend waren am deutschen Markt insbesondere Software-Titel gefragt. So gewannen SAP DE0007164600, Nemetschek DE0006452907 und Teamviewer DE000A2YN900 zwischen knapp drei und gut vier Prozent

An der Dax-Spitze stiegen die Aktien der Deutschen Börse DE0005810055 um 2,4 Prozent. Die Papiere profitierten von einer Kaufempfehlung der Bank of America.

Die Papiere von RWE DE0007037129 litten unter Berichten über den Kampf Großbritanniens gegen hohe Strompreise und fielen um mehr als zwei Prozent. Händler verwiesen als Belastung auf einen Bericht der "Financial Times", wonach die britische Finanzministerin Rachel Reeves und Energieminister Ed Miliband nach Lösungen suchen, um die direkte Kopplung zwischen Strom- und Gaspreisen aufzuheben.

Unter den größten Gewinnern im MDax stiegen Delivery Hero DE000A2E4K43 um drei Prozent. Der US-Fahrdienstleister Uber US90353T1007 stockt seine Beteiligung an dem Essenslieferdienst auf.

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