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Schwächer - Quartalszahlen überzeugen nicht 28.10.2025, 10:03 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax kann der Rekordrally an anderen wichtigen Börsen weiterhin nicht folgen. Mit einem schwächeren Start bleibt der deutsche Leitindex auch am Dienstag auf Abstand zu seiner Bestmarke, während die Rekordjagd in New York in Erwartung einer baldigen Einigung im US-chinesischen Zollstreit am Vorabend weiter gegangen war.

"Der Dax steht still, während die Wall Street brummt", beschrieb der Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets die Situation. Am deutschen Markt kommen am Dienstag Quartalsberichte und teils trübere Ausblicke von Unternehmen schlecht an.

Im frühen Handel sank der deutsche Leitindex um 0,35 Prozent auf 24.225 Punkte. Sein Rekord bei 24.771 Punkten ist ein gutes Stück weg. Der MDax für die mittelgroßen Börsenkonzerne gab um 0,15 Prozent auf 30.096 Punkte nach. Der Leitindex der Euroregion, der EuroStoxx 50 , verlor 0,3 Prozent.

In Asien gab es am Morgen leichte Abgaben. Die positiven Vorgaben aus den USA seien im asiatischen Handel nicht widergespiegelt, sondern von ausgedehnten Gewinnmitnahmen überlagert worden, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow. "Die Investoren sind über die Handelsabkommen der USA mit den asiatischen Staaten Vietnam, Malaysia und Kambodscha enttäuscht." Die USA drückten in allen Belangen ihre Forderungen durch und das seien keine guten Vorzeichen für die laufenden Verhandlungen mit China.

In der Bilanzsaison stehen am Dienstag mit Symrise und der Deutschen Börse zwei Dax-Unternehmen im Blick. Während sich die Papiere der Deutschen Börse mit moderatem Abschlag eher unauffällig zeigten, ging es für Symrise am Dax-Ende um mehr als 4 Prozent bergab. Der Hersteller von Duft- und Geschmacksstoffen wird für das Wachstum im laufenden Jahr noch vorsichtiger.

Ein Kursdebakel erleben die Anleger von Suss Microtec mit einem Verlust von mehr als einem Fünftel. Der Halbleiterzulieferer hatte nach einem überraschend schwachen Quartal seine Margenerwartungen an das Gesamtjahr gesenkt.

Auch der Finanzdienstleister Hypoport wird pessimistischer - und kappte wegen schwächerer Geschäfte eines Gemeinschaftsunternehmens mit der Deutschen Bank seine Umsatzprognose für das laufende Jahr. Das Kursminus betrug 5,5 Prozent.

Der Chip-Zulieferer Siltronic sieht sich in einem unverändert schwierigen Umfeld auf Kurs zu seinen Jahreszielen, engte aber die Margenziele etwas ein. Die Papiere des Wafer-Herstellers stiegen um 2 Prozent.

Optimismus verbreitet Nordex . Der Windturbinenhersteller rechnet nach einem guten Quartal mit einem höheren Jahresgewinn als bisher angepeilt. Die Titel sprangen um 13 Prozent hoch./ajx/mis

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