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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss

Dax auf Vierwochenhoch - Zuversicht via SpaceX 21.10.2026, 18:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Dax DE0008469008 hat nach einem schwächeren Start am Mittwoch wieder den höchsten Stand seit einem Monat erreicht. Mit einem Plus von 1,35 Prozent auf 25.645,04 Zähler ging der deutsche Leitindex aus dem Tag, nachdem er am Nachmittag zeitweise über 25.700 Punkte geklettert war.

"Die Anleger schöpfen neue Hoffnung, dass die laufende Berichtssaison den zuletzt unter Druck geratenen Technologie- und Halbleiteraktien wieder Auftrieb verleihen könnte", sagte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Wichtiger Treiber für derlei Erwartung waren positive Nachrichten vom Raumfahrt- und KI-Konzern SpaceX US84615Q1031, der im vergangenen Quartal einen Milliardengewinn erwirtschaftete. Zudem bestätigte Konzernchef Elon Musk Überlegungen zu einem Zusammenschluss mit dem ebenfalls von ihm geführten Elektroautobauer Tesla US88160R1014.

Gestützt auf KI-Werte und die Adidas DE000A1EWWW0-Aktie gelang dem Dax die Rückkehr über wichtige mittelfristige Trendlinien. Am Vortag hatte er knapp über der 21-Tage-Durchschnittslinie, die den kurzfristigen Trend signalisiert, geschlossen. Der MDax DE0008467416, der Index der mittelgroßen Werte, ging zur Wochenmitte mit einem Plus von 0,85 Prozent auf 30.650,79 Punkte aus dem Tag.

Im Dax zählten Infineon DE0006231004, Siemens DE0007236101 und Siemens Energy DE000ENER6Y0 mit Kursgewinnen zwischen 2,0 und 2,6 Prozent zu den besten Werten. Die Aktie des Softwareherstellers SAP DE0007164600, der an diesem Abend nach dem US-Börsenschluss seine Quartalsbilanz vorlegt, gewann an der Dax-Spitze 3,5 Prozent.

Das Adidas-Papier DE000A1EWWW0 legte um 1,7 Prozent zu. Der Sportartikelhersteller hatte am Dienstagabend nach Börsenschluss mit starken Quartalszahlen und einer angehobenen Prognose für den Betriebsgewinn im laufenden Jahr überrascht.

Für den Anteilschein von Fresenius Medical Care (FMC) DE0005785802 ging es im Dax um 2,6 Prozent abwärts. Reformpläne des US-Gesundheitsministeriums für die Behandlung von Nierenerkrankungen belasteten. Laut UBS-Analyst Graham Doyle ist das Vorhaben zwar erst in einem frühen Stadium, die Vorschläge seien insgesamt jedoch ein "klarer Negativfaktor".

Das Technologieunternehmen Jenoptik DE000A2NB601, das wie viele andere Techwerte von Anlegern zu den KI-Profiteuren gezählt wird, hob am Nachmittag seinen Margenausblick an. Die Aktie sprang daraufhin an der MDax-Spitze um 12,1 Prozent hoch. Dem Unternehmen kamen den Angaben zufolge zuletzt gute Geschäfte mit Halbleiterausrüstern zugute, insbesondere der Chipindustrieausrüster ASML NL0010273215 ist ein wichtiger Kunde.

Eine Erholungsbewegung war im Immobiliensektor zu beobachten. Grand City Properties LU0775917882 nutzte den gedrückten Kurs des Konkurrenten LEG DE000LEG1110 für ein Finanzinvestment und erwarb 20 Prozent der Anteile des Wohnimmobilienunternehmens. LEG gewannen 4,5 Prozent und Grand City 5,6 Prozent. Außerdem profitierte der Kurs des Grand-City-Großaktionärs Aroundtown LU1673108939. Diese Aktie legte um 5,4 Prozent zu.

An der SDax DE0009653386-Spitze DE0009653386 ging es für das Papier von Friedrich Vorwerk DE000A255F11 um 8,9 Prozent nach oben. Nach einem Ergebnissprung im dritten Quartal hob der Anlagenbauer für Erdgas-, Strom- und Wasserstoffanwendungen ein weiteres Mal seine Jahresziele an. Schub gab dies auch der Aktie von Großaktionär MBB DE000A0ETBQ4, die an zweiter Stelle im Kleinwerte-Index um 7,9 Prozent zulegte./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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