ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss

Dax dank US-Börsen weitgehend erholt 13.04.2026, 18:13 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 31.004,62 PKT +0,46 % Ariva Indikation
DAX 24.097,09 PKT +0,09 % Ariva Indikation

Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag mit leichten Verlusten geschlossen. Damit erholten sich die Indizes trotz der hohen Ölpreise deutlich von ihren Tagestiefs. Unterstützung kam am Nachmittag durch die US-Börsen.

"Die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht gescheitert", auch wenn sie bislang "kein tragfähiges Ergebnis hervorgebracht" hätten, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Zudem scheine die Waffenruhe zu halten, auch wenn sich das rasch ändern könne, ergänzte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets.

Der Leitindex Dax DE0008469008, der zeitweise um mehr als ein Prozent gefallen war, schloss mit minus 0,26 Prozent auf 23.742,44 Punkte. Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen Werten dämmte seine Verluste auf minus 0,43 Prozent und schloss bei 30.251,91 Zählern. Europaweit sah es ähnlich aus.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 beendete den Tag 0,36 Prozent tiefer bei 5.905,02 Punkten und auch in London und Zürich verringerten sich die Verluste auf ein moderates Minus. In den USA zeigte sich der Dow Jones Industrial US2605661048 zum europäischen Börsenschluss 0,5 Prozent schwächer. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 drehte sogar leicht ins Plus.

Direkte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad waren ohne greifbares Ergebnis geblieben. US-Präsident Donald Trump kündigte daraufhin eine Blockade von Schiffen in der Straße von Hormus, die iranische Häfen anlaufen oder von dort auslaufen, ab Montagnachmittag (MESZ) an. Damit soll verhindert werden, dass der Iran Gebühren von Reedereien für die Durchfahrt durch die Meerenge verlangt. Außerdem soll das Land von Öleinnahmen abgeschnitten werden. Der Iran gab sich unbeeindruckt, sprach von Bluff und drohte seinerseits.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni reagierte angesichts der angekündigten Seeblockade indes prompt. Er kletterte in der Nacht zum Montag erneut über die Marke von 100 US-Dollar und notierte auch zuletzt darüber.

Da sich steigende Ölpreise auch auf Kerosin auswirken, wurden Aktien aus der Luftfahrt-Industrie belastet. Für die Anteilscheine des Flughafenbetreibers Fraport DE0005773303 ging es am MDax-Ende um 4,5 Prozent nach unten. Lufthansa DE0008232125 sackten um 2,2 Prozent ab. Die Anleger der Fluggesellschaft mussten obendrein eine neue Streikrunde der Piloten verdauen. Die Aktie des Reiseveranstalters Tui DE000TUAG505 sank um 1,6 Prozent.

Die Papiere der Deutschen Bank DE0005140008 und der Commerzbank DE000CBK1001 reagierten kaum auf die durchwachsenen Quartalszahlen von Goldman Sachs US38141G1040. Die US-Bank eröffnete mit ihren Zahlen zum Auftaktviertel 2026 die Berichtssaison in den USA. Während die Gewinne dank des Investmentbankinggeschäfts stärker als erwartet wuchsen, enttäuschte das Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen. Deutsche Bank verloren 0,8 Prozent und Commerzbank 0,5 Prozent.

Im MDax bewegten zudem Analystenkommentare: So sanken die Papiere von Nemetschek DE0006452907 um 2,8 Prozent und litten damit unter einer Verkaufsempfehlung der Großbank UBS. Analyst Michael Briest betonte die Risiken langjähriger Verträge des Bausoftware-Spezialisten.

Aixtron DE000A0WMPJ6 gaben um 3,7 Prozent nach. Analyst Michael Kuhn von der Deutschen Bank Research strich aus Bewertungsgründen seine Kaufempfehlung. Seit seiner Anfang März ausgesprochenen Kaufempfehlung habe der Aktienkurs um mehr als 30 Prozent zugelegt, schrieb er. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs sogar mehr als verdoppelt.

Im SDax DE0009653386 gewannen MBB 2,6 Prozent. Die Beteiligungsgesellschaft stockte ihr Aktienrückkaufprogramm auf und verlängerte die Laufzeit./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,69
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 4,73
Hebel: 6
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW5BS1 GW1MWP. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 23:08 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 23:03 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:41 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:40 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:17 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer