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Dax trotzt US-Zöllen vor Fristende 07.07.2025, 17:56 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Montag erstmals seit Ende Juni wieder die Marke von 24.000 Punkten geknackt. Er trotzte damit dem nahenden Fristende für eine Lösung des Handelskonflikts zwischen den USA und der Europäischen Union. Von diesem Mittwoch an könnten nach früheren Aussagen von US-Präsident Donald Trump weitere Zölle auf Einfuhren aus der EU in Kraft treten, falls diese ihm in Handelsfragen nicht entgegenkommt.

Zum Handelsende notierte der deutsche Leitindex 1,20 Prozent höher bei 24.073,67 Punkten. Damit setzte er sich von der für den kurzfristigen Trend wichtigen 21-Tage-Linie weiter nach oben ab. Vom rund einen Monat alten Rekordhoch von 24.479 Punkten ist der Dax aber noch ein Stück entfernt.

Der MDax , Index der mittelgroßen Unternehmen, stieg am Montag um 1,54 Prozent auf 30.746,88 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,00 Prozent auf 5.341,54 Zähler nach oben.

"Die Marktteilnehmer sind nicht mehr so schreckhaft wie noch vor einigen Monaten", kommentierten die Experten der Deka Bank. Sie wüssten zwar, dass die Zölle von Dauer sein dürften, die US-Regierung jedoch vor den selbstzerstörerischen Effekten von zu hohen Zollsätzen zurückschrecke.

Die deutschen Medizintechnikhersteller Siemens Healthineers und Carl Zeiss Meditec zählten mit minus 0,3 beziehungsweise 2,2 Prozent zu den Verlierern. China reagiert auf EU-Beschränkungen und belegt Medizinprodukte aus der EU mit Gegensanktionen. Zudem steht weiter die Gefahr von US-Zöllen auf europäische Gesundheitsprodukte im Raum.

Ansonsten bewegten Kommentare von Analysten. Beim Pharma- und Technologiekonzern Merck KGaA mussten die Anleger einen Kursrückgang von 1,7 Prozent und den Rutsch ans Dax-Ende verkraften. Die Investmentbank Stifel drehte ihre Kauf- in eine Verkaufsempfehlung.

Krones -Titel büßten nach einer Abstufung 1,6 Prozent ein. Die Investmentbank Oddo BHF senkte die Papiere des Anlagenherstellers von „Outperform“ auf „Neutral“.

Eine gestrichene Kaufempfehlung der Investmentbank Kepler Cheuvreux ließ die Aktien von Aixtron um 2,8 Prozent sinken. Dagegen setzte MDax-Spitzenreiter Bilfinger mit plus 8,9 Prozent auf den höchsten Stand seit 2014 seine Rally fort. Kepler Cheuvreux erhöhten das Kursziel für die Aktien deutlich.

Außerhalb der Eurozone gaben der schweizerische SMI Index und der Londoner FTSE 100 am Montag moderat nach. Die US-Börsen zeigten sich zum Handelsschluss in Europa etwas schwächer./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

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