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Verluste zu Monatsbeginn - Iran-Sorgen 01.06.2026, 18:13 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 32.937,10 PKT -1,08 % Ariva Indikation
DAX 25.037,06 PKT -0,05 % Ariva Indikation
SDAX 18.966,18 PKT -0,95 % Ariva Indikation

Angesichts der sich wieder verschärfenden Lage im Nahen Osten ist der deutsche Aktienmarkt am Montag mit Verlusten in den Börsenmonat Juni gestartet. In einem iranischen Medienbericht hieß es, der Iran werde die indirekten Verhandlungen mit den USA wegen der israelischen Angriffe im Libanon abbrechen. In Reaktion darauf bauten die Ölpreise ihre Tagesgewinne aus, was erneut Inflationssorgen weckte und die Renditen am Anleihenmarkt in die Höhe trieb.

Der Leitindex Dax DE0008469008 büßte 0,40 Prozent auf 25.003,04 Punkte ein und verteidigte so knapp die Marke von 25.000 Zählern. Deutliche Kursgewinne des Schwergewichts SAP DE0007164600 hielten die Verluste in Grenzen. Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen Börsenunternehmen sank um 1,36 Prozent auf 32.899,55 Zähler.

Zudem hatten die iranischen Revolutionsgarden einen Vergeltungsschlag nach einem US-Luftangriff gemeldet. Zuvor hatte der Golfstaat Kuwait wegen Luftangriffen Alarm ausgelöst. Das US-Militär hatte am Wochenende eigenen Angaben zufolge Radar- und Drohnenkontrollzentren im Iran bombardiert, nachdem Teheran zuvor eine amerikanische Drohne abgeschossen haben soll. Seit Tagen ringen die USA und der Iran um ein Rahmenabkommen zur Verlängerung der seit dem 8. April geltenden Waffenruhe.

"Die Sorgen einer Fortsetzung des Iran-Kriegs bleiben in den Köpfen der Anleger präsent", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets. Es sei vollkommen unklar, ob es nach dem Zwischenschritt in Form einer Waffenruhe von 60 Tagen tatsächlich zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten kommen kann und wird. Die Unsicherheit spiegeln Lipkow zufolge die Energiepreise wider, die sich von ihren hohen Niveaus nicht wirklich lösen können. Die Gefahr einer nachhaltigen Teuerungsrate in den Finanzmärkten bleibe latent vorhanden.

Die Aktien von Softwareunternehmen zählten am Montag zu den größten Gewinnern. In einem von den jüngsten Rekorden an der US-Technologiebörse Nasdaq gestützten Umfeld setzten hierzulande SAP, Nemetschek DE0006452907 und Teamviewer DE000A2YN900 ihre Erholung beschleunigt fort. Weiterhin herrscht am Markt die Hoffnung vor, dass der anhaltende Boom von Künstlicher Intelligenz nicht vornehmlich die Geschäftsmodelle der Softwarehersteller bedroht, sondern auch Chancen bietet. Die Anteilsscheine von SAP zogen an der Dax-Spitze um gut acht Prozent an und erreichten das höchste Niveau seit Mitte März.

Die Papiere von Mercedes-Benz DE0007100000 büßten in dem trüben Umfeld anfängliche Gewinne ein und fielen am Ende um 1,4 Prozent. Am Markt wurde ein Gesetzesvorhaben in den USA diskutiert, das in einem Verkaufsverbot auf dem wichtigen Markt münden könnte. Ein Gesetzentwurf, der einen Ausschuss im US-Repräsentantenhaus passiert hat, sieht das Verbot von Produktion und Verkauf von Fahrzeugen in den USA vor, deren Hersteller zu mindestens 15 Prozent "US-Gegnerstaaten" gehören, darunter auch China. Fast 20 Prozent der Mercedes-Anteile sind dem chinesischen, staatlich kontrollierten Autokonzern BAIC und dem Eigentümer des Geely-Autokonzerns KYG3777B1032 zuzurechnen.

Das Rüstungselektronik-Unternehmen Hensoldt DE000HAG0005 geht dank höherer Kundenanzahlungen in diesem Jahr von einem besseren Zustrom freier Finanzmittel aus. Die Hensoldt-Titel gehörten dennoch mit minus 5,8 Prozent zu den schwächsten Aktien am hiesigen Markt. Auch andere Rüstungswerte wie Renk DE000RENK730 und Rheinmetall DE0007030009 verbuchten deutliche Verluste.

Auf europäischer Bühne kam der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 auf ein Minus von 0,26 Prozent auf 6.034,95 Punkte. Der Londoner FTSE 100 GB0001383545 und insbesondere der Zürich SMI CH0009980894 gerieten stärker unter Druck. In New York gab der Dow Jones Industrial US2605661048 zum europäischen Börsenschluss leicht nach./la/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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