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Moderate Gewinne - Iran-Vorsicht bleibt 10.03.2026, 16:09 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 48.127,94 PKT +0,91 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - An den US-Börsen habe die Anleger nach der Vortageserholung wieder vorsichtig agiert. Die wichtigsten Indizes pendelten am Dienstag kurz nach dem Handelsstart um ihre Schlusskurse und standen zuletzt moderat im Plus.

Die Aussage von US-Präsident Donald Trump, wonach der Krieg im Nahen Osten "so gut wie beendet" sei, hatte am Montag noch für deutliche Kursgewinne gesorgt. Doch nun überwog am Markt diesbezüglich wieder die Skepsis; immerhin dämpften die stark sinkenden Ölpreise etwas die jüngst wieder hochgekochten Inflationssorgen.

Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 0,3 Prozent auf 47.897 Punkte. Der marktbreite S&P 500 legte um 0,2 Prozent auf 6.811 Punkte zu. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,4 Prozent auf 25.070 Punkte nach oben.

Stratege Matt Gertken vom Analysehaus BCA Research schrieb mit Blick auf ein eventuell baldiges Ende des Kriegs: Trump habe das Ziel ausgegeben, den Iran zu entwaffnen. Dazu müsse das Nuklear- und Raketenprogramm des Landes beendet werden, die Kriegsflotte an die Leine gelegt und die Unterstützung terroristischer Gruppen eingestellt werden. "Diese Ziele sind bislang kaum erreicht worden", lautet Gertkens Fazit.

Unter den Einzelwerten sorgte vor allem für Aufmerksamkeit, dass die Impfstoff-Pioniere und Biontech-Gründer Ugur Sahin und Özlem Türeci das in der Corona-Pandemie weltweit bekannt gewordene Unternehmen verlassen und ein neues gründen werden. Die Eheleute scheiden spätestens Ende 2026 aus, dann enden ihre aktuellen Dienstverträge. Ihr neues Biotechnologie-Unternehmen soll sich demnach auf die Entwicklung der nächsten Generation von Medikamenten auf mRNA-Basis widmen.

Analyst Emmanuel Papadakis von Deutsche Bank Research sieht dies mit gemischten Gefühlen. Der Abschied sei nicht gerade ein Vertrauensbeweis, und es drohe zudem die Entstehung eines Konkurrenten. Sahin und Türeci könnten allerdings auch von einem gereiften Unternehmen mit seinen Vermarktungszwängen zu ihren Forschungswurzeln zurückkehren wollen. Und Biontech könnte damit sogar ein interessanteres Ziel für Pharmakonzerne werden, sofern der Tumor-Antikörper Pumitamig erfolgreich sei.

Biontech meldete zudem für das Geschäftsjahr 2025 einen Milliardenverlust. Anleger nahmen in dieser Gemengelage erst einmal Reißaus: Die Aktien brachen um mehr als ein Fünftel ein.

An der Spitze des S&P 500 zogen die Papiere von Vertex Pharmaceuticals um acht Prozent an. Das Unternehmen erfreute die Anleger mit positiven Studiendaten zu einem Mittel gegen eine seltene Nierenerkrankung.

Die Anteilsscheine von Centene sackten mit einem Minus von fast zehn Prozent an das Index-Ende. Der Krankenversicherer äußerte sich auf einer Branchenkonferenz zurückhaltend zu den Geschäftsaussichten.

Im Softwaresektor litten Aktien indes einmal mehr unter Sorgen vor Konkurrenz durch aktuelle Entwicklungen im KI-Bereich./la/mis

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