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Rekordjagd geht weiter - Dow Jones hinkt hinterher 27.06.2025, 16:55 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.706,93 PKT +0,20 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Positive Nachrichten im Zollstreit zwischen den USA und China sowie der Europäischen Union haben für neue Rekorde an den New Yorker Börsen gesorgt. Nur der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial war noch nicht mit von der Partie.

Zudem setzt so mancher Anleger auf die Möglichkeit bald wieder sinkender Leitzinsen in der weltgrößten Volkswirtschaft. Als Grund wurde auf den Bericht des "Wall Street Journal" zur Nachfolge von US-Notenbankpräsident Jerome Powell vom Vortag verwiesen. Demnach könnte Präsident Donald Trump bereits im September oder Oktober über die Nachfolge entscheiden, obwohl Powell noch bis Mai im Amt ist. Diese ungewöhnlich frühe Ernennung könnte einen Schatten-Fed-Vorsitzenden schaffen. Trump fordert schon lange Zinssenkungen von Powell.

Der Dow legte im frühen Handel um 0,8 Prozent auf 43.722 Punkte zu, womit sich auf Wochenbasis ein Plus von 3,5 Prozent abzeichnet. Sein jüngstes Rekordhoch hatte er vor rund einem halben Jahr bei etwas über 45.070 Punkten erreicht.

Für den marktbreiten S&P 500 , der am Vortag nur knapp an seiner mehr als vier Monate alten Bestmarke gescheitert war, ging es nun mit plus 0,6 Prozent auf 6.176 Zähler auf einen neuen Höchststand. Auch die technologielastigen Nasdaq-Indizes erreichten Rekordhöhen. Der Auswahlindex Nasdaq 100 kletterte zuletzt um 0,6 Prozent auf 22.583 Punkte. Im Wochenverlauf steht ein Plus von 4,5 Prozent zu Buche.

Im Zollkonflikt einigten sich China und die USA auf ein Ende bestimmter Handelsbeschränkungen, wie beide Seiten mitteilten. US-Handelsminister Howard Lutnick bestätige anschließend der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass der Deal mit China unterschrieben worden sei. China wird ihm zufolge seltene Erden liefern und die USA werden dafür ihre Gegenmaßnahmen beenden.

Außerdem legten die USA der EU ein neues Angebot zur Lösung des Zollkonflikts vor. Die EU-Kommission bestätigte den Eingang eines entsprechenden US-Dokuments. Es werde jetzt geprüft, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einem EU-Gipfeltreffen. "Wir sind zu einer Einigung bereit. Gleichzeitig bereiten wir uns auf die Möglichkeit vor, dass keine zufriedenstellende Einigung erzielt wird", sagte von der Leyen.

Der Blick auf die US-Einkommens- und Preisdaten zeigte, dass die Einkommen der privaten Haushalte im Mai entgegen den Erwartungen gesunken sind. Die Konsumausgaben überraschten ähnlich. Derweil stieg der PCE-Deflator der persönlichen Konsumausgaben - eine Kennzahl zur Preisentwicklung, die wichtig für die US-Geldpolitik ist - wie von Volkswirten erwartet.

Die Nasdaq-Börsen wurden vor allem von den Aktien der "Glorreichen Sieben" nach oben getrieben. Die sieben bedeutendsten und größten Tech-Konzerne - Apple , Amazon , Alphabet , Meta , Microsoft , Nvidia und Tesla - legten allesamt zu, wobei Nvidia als Favorit unter ihnen um 1,5 Prozent stiegen und ein neues Rekordhoch erklommen.

Die Aktien von Nike sprangen im Dow dank erfreulicher Geschäftszahlen um 14,5 Prozent nach oben und erreichten ein Hoch seit März. Im Kielwasser verteuerten sich die Titel von Under Armour um 1,6 Prozent. Der Umsatz- und Gewinnrückgang des Sportwarenriesen im vergangenen vierten Geschäftsquartal fiel nicht so schlimm wie befürchtet aus. Zudem rechnet Nike für das erste Geschäftsquartal beim Umsatz nur noch mit einem Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich, nachdem dieser zuletzt zweistellig gefallen war. Analysten hatten mit einer deutlich schwächeren Prognose gerechnet.

Hochstufungen halfen Einzelwerten wie Amazon, die um 1,1 Prozent stiegen. Exane BNP Paribas hob das Papier des Online-Handelsgiganten von "Neutral" auf "Outperform". Die Anteilsscheine des Kosmetikunternehmens Estee Lauder profitierten von einer Hochstufung der Bank HSBC mit plus 3,3 Prozent. Nach Monaten des Desinteresses von Anlegern scheine der Tiefpunkt erreicht und diesmal sei es "glaubwürdig", schrieb Analyst Erwan Rambourg. Das Ausmaß des Restrukturierungsprogramms und die US-Dollar-Schwäche könnten den sinkenden Ergebnisschätzungen ein Ende setzen./ck/jha/

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