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S&P 500 erstmals über 7.000 Punkte - Techs und Fed 28.01.2026, 16:45 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.608,90 PKT +0,03 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - An den US-Börsen haben zur Wochenmitte Gewinne im Technologiesektor den S&P 500 erstmals über die Marke von 7.000 Punkten gehievt. Etwas darunter legte der marktbreite und daher besonders aussagekräftige Index zuletzt noch um 0,18 Prozent auf 6.991 Punkte zu.

Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,66 Prozent auf 26.112 Zähler und kratzte im frühen Handel ebenfalls an seinem Höchststand vom Oktober 2025. Verhalten präsentierte sich am Mittwoch der Leitindex Dow Jones Industrial , der mit 48.979 Punkten knapp unter seinem Vortagesschluss notierte.

Anleger verteilen im Tech-Sektor womöglich Vorschuss-Lorbeeren für die nach Handelsschluss angekündigten Geschäftszahlen der Tech-Riesen Microsoft , Meta und Tesla , auch wenn sich deren Aktienkurse am Mittwoch zunächst noch nicht allzu weit nach oben wagten.

Papiere von Halbleiter-Aktien waren nach überzeugenden Geschäftszahlen und Prognosen von Texas Instruments , vom niederländischen Chipindustrie-Ausrüster ASML und vom südkoreanischen Chiphersteller SK Hynix gefragt. Die Tech-Rally sei wohl noch nicht vorbei, schrieb Claudia Panseri von UBS Wealth Management.

Texas Instruments verbuchten Kursaufschläge von über 7 Prozent. Der Konzern profitierte davon, dass sich die Nachfrage nach Chips für industrielle Anwendungen und Autos zu erholen scheint. Micron setzten ihre steile Rekordrally mit einem Plus von fast 4 Prozent fort. Für Intel ging es um rund 9 Prozent hinauf.

Im Fokus steht neben Quartalszahlen von US-Unternehmen ab 20.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed. Dass die Währungshüter ihre Leitzinsen erst einmal nicht weiter senken werden, gilt am Markt als nahezu sicher.

Die Anleger interessiert vor allem der Konflikt um die Unabhängigkeit der Notenbank. Zuletzt eskalierte dieser mit der Einleitung rechtlicher Maßnahmen gegen Fed-Chef Jerome Powell, dessen Amtszeit im Mai ausläuft.

US-Präsident Donald Trump übt schon seit längerer Zeit deutliche Kritik an der Geldpolitik der Fed und will einen neuen Notenbankchef nominieren, der sich für Leitzinssenkungen einsetzt. Gehandelt werden Rick Rieder, Top-Manager beim Vermögensverwalter Blackrock, der frühere Notenbanker Kevin Warsh und Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett.

Die Anteile des Telekomriesen AT&T legten um 4 Prozent zu. Anleger gewichteten die überraschend gute Umsatz- und Ergebnisentwicklung im vergangenen Jahr offenbar stärker als die enttäuschende Entwicklung bei den Mobilfunk-Neukunden. Zudem überraschte AT&T mit den neuen Internet-Glasfaseranschlüssen positiv.

GE Vernova hatte im Schlussquartal 2025 vom weltweiten Energiehunger profitiert und kann auf pralle Auftragsbücher blicken. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) des Energietechnikkonzerns verfehlte allerdings die Markterwartungen. Experten bemängelten vor allem die Entwicklung im Windgeschäft. Die Titel sanken um 0,7 Prozent, bewegten sich damit aber unweit ihres Rekordhochs.

Für die Papiere des vor allem im Gesundheitsbereich tätigen Konzerns Danaher ging es um rund 2 Prozent bergab. Die Entwicklung im abgelaufenen Quartal war zwar besser ausgefallen als von Experten erwartet worden war, die Prognose für den Gewinn im laufenden Geschäftsjahr enttäuschte aber./ajx/he

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