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Schwächer - Handelsstreit mit China, Berichtssaison 14.10.2025, 16:43 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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NEW YORK (dpa-AFX) - Belastet vom US-chinesischen Handelsstreit und teils deutlichen Kursverlusten großer Banken zum Auftakt der Berichtssaison haben die US-Börsen am Dienstag Einbußen erlitten. Der Erholungsversuch am Vortag, der auf den Rückschlag am Freitag gefolgt war, erstickte im Keim.

Der Leitindex Dow Jones Industrial sank in der ersten Stunde nach der Eröffnungsglocke um 0,32 Prozent auf 45.921 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 verlor 0,84 Prozent auf 24.542 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,52 Prozent auf 6.620 Punkte abwärts. Alle drei Indizes konnten damit ihre Auftaktverluste etwas eindämmen.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China wird wieder mit härteren Bandagen ausgefochten. Nicht nur, dass mit Blick auf den Zollkrieg an diesem Tag wechselseitig Hafengebühren in Kraft traten, - China betonte zudem, den Handelsstreit bis zum Ende ausfechten zu wollen.

Auch wenn es nur Hafengebühren auf Frachtschiffe zwischen den USA und China seien, "es ist eine kleine, aber weitere Eskalationsstufe", schrieb der Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets. Werde der Konflikt tatsächlich bis zum Ende ausgefochten, "dürfte dies an den Finanzmärkten der Welt nicht spurlos vorübergehen".

Entsprechend zeigten sich auch die Aktien von Chipherstellern schwach. Nvidia verloren 3 Prozent, Intel sanken um 4,5 Prozent.

Aktien von Unternehmen, die auf kritische Metalle wie etwa Seltene Erden ausgerichtet sind, legten weiter zu. Critical Metals etwa sprangen um über ein Fünftel hoch. Die für die Technologiewelt enorm wichtigen Seltenen Erden stehen im US-chinesischen Handelsstreit im Fokus. China verfügt über bedeutende Vorkommen, weshalb nicht wenige Marktbeobachter das Land zurzeit gegenüber den Vereinigten Staaten am längeren Hebel sehen.

Die Banken JPMorgan , Goldman Sachs , Wells Fargo und Citigroup eröffneten am Dienstag die US-Berichtssaison. Die im Dow notierten Anteile von JPMorgan und Goldman büßten 2,4 beziehungsweise 3,2 Prozent ein, obgleich die beiden Finanzkonzerne die Analysten überzeugen konnten. Die Papiere von Citigroup stiegen um 1, Prozent. Wells Fargo legten um 4,4 Prozent zu.

Der Pharma- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson steckte nach einem überraschend guten dritten Quartal seine Ziele erneut höher. Zudem kündigte der Konzern die Abspaltung seines Orthopädie-Geschäfts an. Die Aktien gaben um 0,8 Prozent nach, waren jüngst aber stark gelaufen./ajx/he

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