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Stabile Kurse - Arbeitsmarkt weckt Zinshoffnungen 09.01.2026, 16:02 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.493,32 PKT +0,48 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aussicht auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed nach bestenfalls durchwachsenen Daten vom US-Arbeitsmarkt hat am Freitag für stabile Kurse an den US-Börsen gesorgt. Der Leitindex Dow Jones Industrial lag im frühen Handel mit 0,1 Prozent moderat im Plus bei 49.316 Punkten.

In den USA ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt Ende des vergangenen Jahres gemischt ausgefallen. Während der Anstieg der Beschäftigung schwächer als erwartet war, ging die Arbeitslosenquote etwas zurück. Die Daten dürften aber dennoch Wasser auf die Mühlen derer sein, die von der US-Notenbank Fed mehr Tempo bei Zinssenkungen fordern.

Der marktbreite S&P 500 legte um 0,2 Prozent auf 6.934 Punkte zu. An der Technologiebörse Nasdaq lag der Nasdaq 100 mit 0,1 Prozent im Plus bei 25.540 Zählern.

Zuletzt hatte die Politik des US-Präsidenten Donald Trump wieder für Bewegungen gesorgt, dies setzte sich am Freitag fort. Trump ordnete einen Ankauf von Hypothekenanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar an, um damit Immobilienkredite günstiger zu machen. Davon profitierten Aktien von Hypothekengebern. Rocket Campanies stiegen um 5,7 Prozent. Opendoor Technologies schnellten gar um 12 Prozent nach oben.

Auch eine Übernahme sorgte für Gesprächsstoff. Wie die "Financial Times" berichtet, will der Pharmariese Merck & Co den Krebsmittelspezialisten Revolution Medicines übernehmen. Dessen Aktien zogen nochmals um 6,5 Prozent an, nachdem sie ihren Rekordlauf in den vergangenen beiden Handelstagen schon deutlich beschleunigt hatten. Merck & Co legten um 1,2 Prozent zu. Als Kaufpreis ist in dem Bericht von 28 bis 32 Milliarden Dollar die Rede.

Kursschwäche zeigten General Motors mit minus 3 Prozent. Der Autobauer hatte am Vorabend hohe Abschreibungen auf seine Elektroautos bekanntgegeben. Diese kosteten den Konzern im vierten Quartal rund sechs Milliarden Dollar. Hinzu kommen gut eine Milliarde an Sonderkosten für den Umbau in China.

Die Aktien von Southwest Airlines gewannen 3,4 Prozent. Die US-Bank JPMorgan hat ihre Einschätzung komplett gedreht und rät nun zum Übergewichten im Portfolio, nachdem das Votum zuvor Untergewichten gelautet hatte. Analyst Jamie Baker hält es für möglich, dass der Ausblick der Airline auf das Jahr 2026 die Markterwartungen deutlich in den Schatten stellen wird./bek/men

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