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Arbeitslosenzahl bleibt oberhalb der Drei-Millionen-Marke 27.02.2026, 10:08 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar im Vergleich zum Vormonat um 15.000 gesunken, bleibt aber mit 3,07 Millionen über der Marke von drei Millionen. Das sind 15.000 weniger als im Januar 2026, aber 81.000 mehr als im Februar 2025, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte.

Die Arbeitslosenquote sank im Februar im Vergleich zum Vormonat Januar um 0,1 Punkte auf 6,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr liegt sie um 0,1 Punkte höher.

Wenig Schwung

"Auch zum Ende der Winterpause kommt der Arbeitsmarkt nicht in Schwung. Die Arbeitslosigkeit verändert sich kaum und bleibt über drei Millionen", sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles. Für die Februar-Statistik wurden Daten herangezogen, die bis zum 11. des Monats zur Verfügung standen.

Nachfrage stabil

Die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften hat sich praktisch nicht verändert. Die Zahl der bei der Bundesagentur gemeldeten offenen Stellen sank im Vergleich zum Vorjahr um lediglich 1.000 auf 638.000.

Keine größere Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielt derzeit das Instrument der Kurzarbeit. Nach aktuellen Daten wurde vom 1. bis einschließlich 23. Februar für 35.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt - was nicht automatisch bedeutet, dass diese dann auch in Anspruch genommen wird.

Weniger Kurzarbeit

Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis Dezember 2025 zur Verfügung. In diesem Monat wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten für 139.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Das waren 48.000 weniger als im Vormonat und 72.000 weniger als vor einem Jahr.

Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es derzeit 345.000 gemeldeten Stellen - das sind 52.000 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Bewerber stieg jedoch im gleichen Zeitraum um 4.000 auf 298.000. Der Ausbildungsmarkt ist im Februar noch stark in Bewegung. Dennoch befürchtet die Bundesagentur, dass es eine große Zahl von jungen Leuten ohne Arbeitsplatz geben könnte, weil die Anforderungen der Betriebe mit den Vorstellungen und Qualifizierungen der Bewerber nicht immer übereinstimmt./dm/DP/jha

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