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Arzneihersteller Dermapharm arbeitet 2025 profitabler - Aktienrückkauf 10.03.2026, 11:44 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dermapharm Holding 41,43 EUR +8,66 % Lang & Schwarz

GRÜNWALD (dpa-AFX) - Der Pharmahersteller Dermapharm hat im vergangenen Jahr trotz sinkender Erlöse operativ mehr verdient. Der jüngste Umbau beim Konzern trägt nach Einschätzung von Experten zwar noch nicht allumfassend Früchte, den Anteilsscheinen aber half am Dienstagmorgen die Ankündigung eines umfangreichen Aktienrückkaufs ins Plus.

Am Vormittag kletterten die im SDax notierten Papiere in einem allgemein wieder freundlicheren Marktumfeld zuletzt um 7,6 Prozent auf 41,05 Euro. Damit ließen sie den jüngsten Kurseinbruch weit hinter sich. Im Zuge der allgemeinen Verwerfungen an den Märkten nach Beginn des Iran-Kriegs war der Kurs in der vergangenen Handelswoche auf ein Tief seit Mitte Februar gefallen - aktuell ging es nach den vorläufigen Zahlen und den Nachrichten zum Aktienrückkauf wiederum auf den höchsten Stand seit rund einem Jahr hoch.

Wie Dermapharm in Grünwald mitteilte, will das Unternehmen in größerem Stil eigene Aktien zurückkaufen. Vorstand und Aufsichtsrat hätten ein öffentliches Rückkaufangebot für bis zu 4,3 Millionen Anteilsscheine zum Preis von 42 Euro je Papier beschlossen. Dies entspricht den Angaben zufolge rund 7,99 Prozent des Grundkapitals und rechnerisch einem Rückkaufvolumen von bis zu 180,6 Millionen Euro.

Der Preis liege rund zehn Prozent über dem Xetra-Schluss vom Wochenanfang, hob Jefferies-Experte Fabian Piasta hervor. Zugleich sinke der Streubesitz auf lediglich noch 15 Prozent, monierte er. Für Harald Hof von mwb Research signalisiert der Schritt vor allem das Zutrauen des Dermapharm-Managements in die weitere finanzielle Stärke des Unternehmens.

Die Bayern beabsichtigen, die zurückgekauften Aktien einzuziehen. Die Annahmefrist für das Angebot beginnt an diesem Mittwoch (11. März) um 0.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) und endet voraussichtlich am 24. März um 24.00 Uhr, wie es hieß.

Zugleich veröffentlichte das Unternehmen vorläufige Zahlen für das vergangene Jahr: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg 2025 laut bisherigen Berechnungen im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent auf 324,8 Millionen Euro. Die entsprechende Marge kletterte um 1,2 Prozentpunkte auf 27,9 Prozent. "Auch im Jahr 2025 konnten wir wiederum unser Ergebnis im Vorjahresvergleich verbessern", sagte Dermapharm-Chef Hans-Georg Feldmeier laut Mitteilung.

Der Umsatz sank zugleich um 1,3 Prozent auf knapp 1,17 Milliarden Euro. Hier belastete den Angaben zufolge der schrittweise Rückzug aus margenschwachen Produkten im sogenannten Parallelimportgeschäft. Bei diesem Geschäftsmodell werden Originalprodukte aus einem anderen Land importiert, in dem sie günstiger angeboten werden, und dann weiterverkauft.

Die Eckdaten von Dermapharm seien sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten operativen Ergebnis am unteren Ende der Unternehmensprognose herausgekommen, bemängelte Jefferies-Analyst Piasta in einer ersten Reaktion. Zudem habe das Unternehmen auch im Schlussquartal die Erwartungen verfehlt, trotz eines prozentual zweistelligen Anstieges beim operativen Ergebnis (bereinigtes Ebitda).

Dies deutet nach Einschätzung des Experten auf eine noch immer gedämpfte Entwicklung bei der französischen Tochter Arkopharma hin, die vor allem pflanzliche Arzneien und Nahrungsergänzungsmittel vertreibt. Dort müssten die jüngsten Umstrukturierungen und Anpassungen des Geschäftsmodells erst noch greifen, vermutete der Analyst. Positiv hob Piasta hingegen den im Jahresverlauf zu beobachteten Margenanstieg hervor, hinter dem er positive Effekte aus dem Umbau des Produktportfolios bei den Parallelimporten sieht.

Seinen Geschäftsbericht mit den endgültigen Zahlen will Dermapharm laut Internet-Seite am 31. März veröffentlichen./tav/mne/stk

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