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Auftragsrekord für US-Rüstungshersteller Northrop - Prognose enttäuscht 27.01.2026, 14:30 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Northrop Grumman 642,30 EUR -0,82 % TTMzero RT

FALLS CHURCH (dpa-AFX) - Der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman profitiert ähnlich wie die gesamte Branche von den global steigenden Rüstungsbudgets. Im vergangenen Jahr zahlte sich ein neuer Rekordbestand bei den Aufträgen aber noch kaum aus. Auch die Prognose für 2026 enttäuschte. Im vorbörslichen Handel geriet die Aktie am Dienstag unter Druck.

Unter anderem wegen hoher Projektkosten lag 2025 der Gewinn unter dem Strich mit rund 4,18 Milliarden US-Dollar (rund 3,5 Mrd Euro) nur knapp über dem Vorjahresniveau, wie der Konzern, der zu den weltweit größten Herstellern von Rüstungsgütern und Raumfahrtsystemen zählt, mitteilte. Sondereffekte ausgeklammert konnte das Unternehmen hingegen einen Gewinnanstieg von zuvor 26,08 auf 26,34 Dollar je Aktie (bereinigtes EPS) vermelden.

Damit übertraf Northrop Grumman sein Ergebnisziel, das das Management im Laufe des vergangenen Jahres angehoben hatte. Die Umsatzprognose hatte Konzernchefin Kathy Warden hingegen unter anderem wegen einer schwachen Entwicklung in der Raumfahrtsparte kappen müssen - auch diese wurde nun erreicht: Binnen zwölf Monaten stieg der Erlös um zwei Prozent auf 42 Milliarden Dollar. Dem Umsatzrückgang im Raumfahrtbereich standen Zuwächse in den übrigen Sparten gegenüber. Im besonders starken Schlussquartal schlug sich Northrop Grumman zudem besser als gedacht.

Für das neue Jahr stellt das Management einen Umsatzanstieg auf 43,5 bis 44 Milliarden Dollar in Aussicht, das bereinigte Ergebnis je Aktie soll auf 27,40 bis 27,90 Dollar anziehen. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Experten hatten allerdings bislang im Schnitt mit gut 44,1 Milliarden Erlös und einem bereinigten Ergebnis von 28,96 Dollar je Anteilsschein gerechnet.

Northrop Grumman mit Sitz in Falls Church im US-Bundesstaat Virginia stellt Wehrtechnik für die Schiff-, Luft- und Raumfahrt sowie Mikroelektronik für Kommunikationssysteme her. Aktuell sitzt der Konzern auf prall gefüllten Auftragsbüchern, der Bestand lag zum Jahresende bei knapp 96 Milliarden Dollar. 2025 sicherte sich der Konzern unter anderem wichtige Verträge mit den Regierungen in USA und Polen.

Die Amerikaner sind zudem Hauptauftragnehmer der US-Luftwaffe für den neuen Tarnkappenbomber B21-Raider. Im vergangenen Herbst startete der Konzern erste Erprobungsflüge mit der strategischen Langstreckenmaschine, die als wichtiges Prestigeobjekt gilt. Schattenseite des B21-Raider sind die hohen Anlaufkosten, die 2025 auf der Gewinnentwicklung lasteten.

Zugleich bringt auch die schwierige internationale Gemengelage Probleme mit sich: Im vergangenen Dezember etwa verhängte Chinas Regierung als Reaktion auf geplante US-Waffenlieferungen an Taiwan Sanktionen gegen das Unternehmen und andere US-Rüstungshersteller./tav/mne/mis

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