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Pünktlichkeit im Fernverkehr weiter unter 60 Prozent 06.03.2026, 15:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BERLIN (dpa-AFX) - Die Deutsche Bahn fährt ihrem selbstgesetzten Pünktlichkeitsziel weiter hinterher. Wie der Konzern auf seiner Webseite mitteilte, wurden im Februar 59,4 Prozent aller Fernverkehrshalte pünktlich erreicht. Das waren 7,3 Prozentpunkte mehr als im Januar. Für das gesamte Jahr 2026 hat Bahnchefin Evelyn Palla eine Pünktlichkeitsquote von mindestens 60 Prozent ausgegeben.

Laut Bahn-Angaben sind die Februar-Zahlen vorläufige Werte. Als verspätet gilt ein Zug nach Bahn-Definition ab einer Verzögerung von sechs Minuten. Zugausfälle werden in der Statistik nicht berücksichtigt.

Winterwetter und Kapazitätsengpässe als Begründung

"Die extreme Winterlage mit langanhaltendem Frost führte noch bis Mitte Februar zu teils starken regionalen Auswirkungen im Schienennetz", schreibt die Bahn zu den Zahlen. Insbesondere im Norden und Osten Deutschlands sei es dadurch wiederholt zu Einschränkungen und Verspätungen gekommen.

Als weitere Gründe für die geringe Pünktlichkeit nannte der Konzern "Kapazitätsengpässe im Schienennetz sowie Anlagenstörungen bei anhaltend hohem Bauvolumen".

Palla: Halten an Pünktlichkeitsziel für 2026 fest

"Das war kein guter Pünktlichkeits-Start in 2026", sagte Bahnchefin Palla bereits vor wenigen Tagen in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Sie betonte aber auch: "An dem Ziel von 60 Prozent im Fernverkehr halten wir aktuell fest. Hieran arbeiten wir jeden Tag."

Im Nahverkehr lag die Pünktlichkeitsquote im Februar bei 88,7 Prozent

- 1,5 Prozentpunkte mehr als im Januar. Im Nahverkehr sind die Quoten

stets deutlich höher als im Fernverkehr, unter anderem weil hier verspätete Züge aufgrund der Vielzahl an Verbindungen nicht so stark ins Gewicht fallen. Zudem sind die zurückgelegten Wege deutlich kürzer./nif/DP/men

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