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Bechtle startet mit deutlichen Zuwächsen ins Jahr - Aktie legt zu 08.05.2026, 10:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Bechtle 32,18 EUR +5,40 % Baader Bank

Der Aufschwung des IT-Dienstleister Bechtle DE0005158703 geht trotz Gegenwinds etwa durch hohe Speicherchippreise weiter. Insbesondere der Auftragsbestand auf Rekordniveau und das konstant hohe Investitionsverhalten der öffentlichen Kunden stimmten zuversichtlich, teilte das Unternehmen am Freitag in Neckarsulm mit. Die unmittelbaren Auswirkungen des Iran-Kriegs seien beherrschbar und auch mit den Folgen der Speicherchipkrise könne man "sehr gut umgehen". Für das Gesamtjahr sprach Chef Thomas Olemotz von einer positiven Gesamtsicht und bestätigte die Ziele, nach überraschend viel Wachstum im ersten Jahresviertel. An der Börse kam das gut an.

Die im MDax DE0008467416 notierte Aktie legte am Morgen um rund drei Prozent zu. Der Abschlag seit Jahresbeginn verringerte sich damit auf rund 28 Prozent. Im Januar pendelte der Kurs rund um 44 Euro, litt dann aber unter dem vorsichtigen Ausblick des Managements auf 2026, den Sorgen der Anleger vor einer Speicherchip-Krise, sowie der allgemeinen Marktschwäche wegen des Iran-Kriegs. Zeitweise kostete eine Aktie 24,65 Euro, zuletzt noch 31,60 Euro.

Im ersten Quartal stieg der Umsatz von Bechtle verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 7,6 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro und fiel damit etwas besser aus, als Analysten es im Mittel geschätzt hatten. Dabei fiel der Umsatzzuwachs nur gut halb so stark aus, wie jener des Geschäftsvolumens. Dies lag Bechtle zufolge am höheren Anteil von Software-Geschäften.

Beim Vorsteuergewinn waren die Erwartungen der Analysten derweil etwas höher, als die von Bechtle erreichten 61,6 Millionen Euro, die einem Zuwachs von 11,5 Prozent entsprechen. Unterm Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von gut 45 Millionen Euro und damit 15,9 Prozent mehr. Der April habe eine ähnliche Entwicklung, wie die Vormonate gezeigt, hieß es zudem.

"Bechtle konnte an den guten Lauf vom vierten Quartal anknüpfen", kommentierte Martin Comtesse vom Investmenthaus Jefferies den Quartalsbericht. Er lobte den guten Jahresstart mit starker Nachfrage der öffentlichen Hand in Deutschland und die "besonders starke Dynamik" im Software-Geschäft. Die Quartalsergebnisse bewegten sich komfortabel über der Zielmarken für das Gesamtjahr. Sofern sich die Versorgungslage nicht verschlechtert, sieht er Luft nach oben.

Für das Gesamtjahr peilt Bechtle momentan sowohl Umsatz als auch Vorsteuergewinn auf Vorjahresniveau bis 5 Prozent darüber an.

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