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Erneut Atomanlagen im Iran angegriffen 27.03.2026, 19:48 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Im Iran-Krieg hat die iranische Atombehörde neue Angriffe auf Atomanlagen des Landes gemeldet. Demnach wurde der Schwerwasserreaktor Chondab in der Provinz Markazi angegriffen. Das Gouverneursbüro erklärte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars, wegen der im Vorfeld getroffenen Sicherheitsmaßnahmen bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.

Der Schwerwasser-Forschungsreaktor in der Nähe der Stadt Arak war bereits im Vorjahr getroffen worden, als Israel und die USA iranische Atomanlagen angriffen. Damals hatte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA klargestellt, dass an dem Forschungsreaktor noch gebaut worden sei und dort deshalb kein Nuklearmaterial vorhanden sei.

Das israelische Militär bestätigte den Angriff und begründete ihn mit wiederholten Wiederaufbauversuchen des Irans nach den Zerstörungen im Vorjahr. "Die israelische Armee wird nicht zulassen, dass das iranische Terrorregime seine Bemühungen um die Weiterentwicklung seines Atomwaffenprogramms fortsetzt, das eine existenzielle Bedrohung für den Staat Israel und die gesamte Welt darstellt", sagte ein Militärsprecher.

Iran informiert Internationale Atomenergiebehörde

Auch die USA nennen als ein Kriegsziel, zu verhindern, dass der Iran jemals in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Teheran bestreitet, Atomwaffen zu entwickeln.

Ein weiterer Angriff richtete sich nach Angaben der iranischen Atombehörde gegen eine Produktionsanlage für "Yellowcake", den Ausgangsstoff für die Herstellung von Brennelementen in Ardakan im Zentraliran. Der Staatssender IRIB berichtete, es seien keine radioaktiven Stoffe freigesetzt worden. Die iranische Atombehörde erklärte, es habe bei beiden Angriffen keine Schäden gegeben - die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die IAEA teilte später mit, sie sei vom Iran über den Angriff auf die Anlage in Ardakan informiert worden. Generaldirektor Raffael Grossi rufe die Konfliktparteien erneut zu Zurückhaltung auf, um jegliches Risiko eines nuklearen Unfalls zu vermeiden, hieß es.

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